Zuvor feierten die Gäste mit dem Hausgeistlichen Willy Margraff in der Pfarrkirche Eynatten einen Gottesdienst. Dabei unterstrich der Priester die besonderen und unterschiedlichen Fähigkeiten der freiwilligen Helfer, die im Zusammenspiel und in der Gemeinschaft zu einem wertvollen und wichtigen Beitrag werden.
Nach dem Gottesdienst wechselten die rund 70 Gäste in das Dorfhaus, wo der Serviceclub des Hauses, die Freunde des Marienheims, mit einem Begrüßungstrunk aufwarteten. In seiner Begrüßungsrede drückte der Präsident des Serviceclubs, Johannes Blank, die Freude aller aus, dass es nach zwei Jahren nun endlich wieder möglich sei, sich gemeinsam mit der großen Gruppe der Ehrenamtler zu treffen. Er dankte allen, dass sie in den schwierigen Zeiten der Pandemie dem Hause treu geblieben sind und die erschwerten Bedingungen und vielseitigen Einschränkungen mitgetragen und akzeptiert haben. Auch gedachte er der sechs langjährigen Helfer, die in diesem Zeitraum verstorben sind.
Direktor Patrick Laschet gewährte einen Rückblick in 48 Jahre freiwilligen Engagements in und für das Wohn- und Pflegezentrum und hob anerkennend hervor, dass einige der Anwesenden seit der ersten Stunde dabei bis heute aktiv sind. Er beschrieb den Wandel in den Aufgaben, die die Ehrenamtler im Haus übernehmen: waren sie in den 70er- und 80er-Jahren noch aktiv mit in die Pflege eingebunden, so mussten sie nach der neuen Gesetzgebung, die 1994 in Kraft trat, auf andere unterstützende Aktivitäten ausweichen. Patrick Laschet unterstrich die Schwierigkeiten und Einschränkungen, die die Pandemie für den freiwilligen Dienst des Hauses mit sich brachte und bedankte sich ausdrücklich dafür, dass die Ehrenamtler dem Marienheim trotz dieser Widrigkeiten treu geblieben sind.
Zum Abschluss seiner Ansprache begrüßte er die drei Ordensschwestern der Armen Schwestern von Heiligen Franziskus. Im Juni 2019 berief der Orden die drei zurück in das Mutterhaus nach Mehagne und seither hatten sie – ebenfalls bedingt durch die Pandemie – keine Gelegenheit mehr gehabt, ihrer langjährigen Wirkungsstätte in Raeren einen Besuch abzustatten. Mit großer Herzlichkeit wurden sie von den Ehrenamtlern empfangen.
Mit einer humor- und liebevollen Rede übernahm die Verantwortliche für das Ehrenamt des Wohn- und Pflegezentrums, Veronika Kohnemann, die Verabschiedung einiger langjähriger Helfer, die sich aus Altersgründen für den Rückzug aus dem aktiven Dienst entschieden haben. Mit herzlichen Dankesworten, einem Rückblick auf die jeweiligen Tätigkeiten, einem Blumenstrauß und Applaus wurde ihr Einsatz ausdrücklich gewürdigt. Die Eheleute Leonie und Walter Kelleter, die Eheleute Gisela und Walter Förster, Irma Laschet, Karin Pitz und Ursula Evers freuten sich über diese Anerkennung ihres Einsatzes.
Bei Kaffee und Kuchen, vielen Gesprächen und guter Laune klang der gemütliche Nachmittag aus – ganz nach dem Motto „das Gute, das Du anderen tust, tust Du immer auch Dir selbst (Leo Tolstoi)“. (red/sue)

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