Neue Hitzewelle im Anmarsch: Ministerium der DG gibt wichtige Tipps

<p>Bei Hitze sollte also mehr als normalerweise getrunken werden, also 2 bis 3 Liter pro Tag, sofern keine medizinischen Gründe bei Ihnen dagegensprechen.</p>
Bei Hitze sollte also mehr als normalerweise getrunken werden, also 2 bis 3 Liter pro Tag, sofern keine medizinischen Gründe bei Ihnen dagegensprechen. | Illustrationsbild: dpa

Laut der Behörde werden hohe Temperaturen erwartet. Es sei demnach auch mit hohen Ozonwerten, die die Atemwege reizen können, zu rechnen. Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und kleine Kinder können unter Hitze und Ozonbelastung leiden, heißt es. Dabei genügen wenige Maßnahmen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Auf mögliche Gefahren warnt in diesem Zusammenhang auch das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft hin.

Was kann ich tun, um mich gegen Hitze- und Ozonbelastungen zu schützen?

Speziell für Senioren, chronisch Kranke, Schwangere und Kleinkinder gelten folgende Empfehlungen: Sich innen aufhalten, denn dort ist man nicht direkt der Sonne ausgesetzt, und die Ozonkonzentration ist wesentlich niedriger. Sie sollten sich im Freien nicht körperlich betätigen, die Wohnräume tagsüber verdunkeln, den Körper durch feuchte Tücher oder Duschen abkühlen, leichte Mahlzeiten zu sich nehmen, beispielsweise Obst und Gemüse und vor allem mehr Wasser als üblich trinken. „Für den Notfall sollte die Telefonnummer des Rettungsdienstes (112) und des Hausarztes griffbereit sein“, rät das Ministerium in einem Schreiben.

Senioren und chronisch Kranke sind jetzt besonders gefährdet. „Hitze ist kein wirksames Mittel gegen das Coronavirus“, heißt es weiter in der Mitteilung des Ministeriums. Jeder sollte besonders auf Menschen in seinem Umfeld achten, die an Durchfall, Nierenfunktionsstörungen, Lungen- oder Herzerkrankungen leiden. Bei diesen Personen sei der Wasserhaushalt im Körper oft nicht im Gleichgewicht. Menschen, die an Krankheiten des zentralen Nervensystems leiden, seien ebenfalls gefährdet: Denn sie nehmen die Hitze eventuell nicht als Risiko wahr. Wer Medikamente einnehmen muss oder Angehörige hat, die Medikamente einnehmen müssen, sollte ebenfalls besonders aufmerksam sein. Denn manche Medikamente verschlimmern die Auswirkungen der Hitze. Das gilt beispielsweise für Entwässerungsmittel, Medikamente gegen Entzündungen, gegen niedrigen Blutdruck oder Arzneimittel, die die Körpertemperatur erhöhen. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob die Dosis eventuell angepasst werden muss.

Was ich kann ich gegen hohe Ozonkonzentrationen unternehmen?

Im Alltag kann laut dem Ministerium jeder einen kleinen Beitrag leisten, um die Ozonkonzentration zu verringern. So kann jeder weniger mit dem Auto fahren und im Gegenzug öffentliche Verkehrsmittel benutzen – kurze Strecken lassen sich nämlich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Es sollten auch Geschwindigkeitsbegrenzungen respektiert und eine „sportliche“ Fahrweise vermeiden werden. Lösungsmittelhaltige Lacke sollten bei der Hitze nicht verwenden werden, stattdessen sollten Farben auf Wasserbasis genutzt werden. Es sollte auh vermieden werden bei großer Hitze zu tanken sowie den Gebrauch von Klimaanlagen zu vermeiden, stattdessen sollte das Haus gut gedämmt werden. (red/calü)

Ausführliche Informationen findet man auch auf www.ostbelgienlive.be. Stündlich aktualisierte Ozonwerte können Sie unter www.irceline.be abrufen. Aktuelle Wettervorhersagen erfahren Sie auf www.meteo.be.

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