Fahrt „ins Blaue“: Ein unvergesslicher Tag in der Eifel für 53 Teilnehmer

<p>Die erste Ausfahrt führte die Teilnehmer ins Büllinger Land und in die deutsche Eifel.</p>
Die erste Ausfahrt führte die Teilnehmer ins Büllinger Land und in die deutsche Eifel. | Foto: privat

Nachdem durch die Coronapandemie zwei Jahre lang keine Ausfahrt stattfinden konnte, war es nun wieder soweit. Geplant und organisiert wurde der Ausflug von den beiden Mitarbeiterinnen Margret C. und Marie-Louise K. des Hauses der Begegnung. Die erste Ausfahrt nach dieser herausfordernden Zeit führte die 53 Besucherinnen und Besucher sowie die begleitenden Ehrenamtlichen des Hauses der Begegnung und der Vergissmeinnicht-Aktivitäten des Josefine-Koch-Service ins Büllinger Land und in die deutsche Eifel.

Bereits kurz vor zehn Uhr trafen sich die ersten Reiselustigen bei nicht allzu heißem Sommerwetter am Eupener Werthplatz. Sowohl der Reisebus als auch der Seniorenbus, der von der Stadt Eupen zur Verfügung gestellt wurde, waren bis auf die letzten Plätze besetzt. Um zehn Uhr hieß es dann „bitte einsteigen“. Zunächst führte die Reise über das Hohe Venn nach Losheimergraben, wo ein reichhaltiges Mittagessen auf die Teilnehmer wartete. Nach der Mittagspause ging die Fahrt weiter nach Losheim, wo der Besuch der Krippana und des Puppenmuseums auf dem Programm standen. Durch die Vielfalt der Krippendarstellungen aus aller Welt erfuhren die Reisenden mitten im Sommer schon etwas Vorfreude auf Weihnachten und adventliche Stimmung pur – allerdings ohne Glühwein und Bratwurstgeruch. Auch im Puppenmuseum wurden manche Kindheitserinnerungen geweckt. „Schau mal, die alte Waage, die urige Kaffeedose, alles wie früher bei uns im Dorfladen“, sagte eine Besucherin zu ihrer Begleiterin, als sie durch die lebensgroße, wunderbar detailreiche Gasse im Stil des 19. Jahrhunderts schlenderten.

Nach dieser beeindruckenden Zwischenetappe versammelten sich wieder alle zur Rückfahrt, manch einer mit einem weihnachtlichen Souvenir im Gepäck. Auf der Rückfahrt wurde zur Nachmittagseinkehr ein Stopp in der alten Höfener Molkerei eingelegt. Da gab es für jeden etwas zum Kaffee: verlockender hausgemachter Kuchen, frisch belegte Waffeln oder köstliche Eisbecher. Im späten Nachmittag kehrten die Ausflüglerinnen und Ausflügler nach einem unvergesslichen Tag wohlbehalten nach Eupen zurück. Viele hoffen und freuen sich bereits jetzt auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Ermöglicht wurde diese Ausfahrt dank der großzügigen Unterstützung durch den Serviceclub Soroptimist-Ostbelgien und den Josefine-Koch-Service. (red)

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