109. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe

<p>Lucien Van Impe 1975 bei Aufstieg nach Chatel Les Portes du Soleil. Er gewann damals dort das Bergzeitfahren.</p>
Lucien Van Impe 1975 bei Aufstieg nach Chatel Les Portes du Soleil. Er gewann damals dort das Bergzeitfahren. | Foto: AFP

Bevor Aigle jedoch am Sonntag während der Etappe ein zweites Mal durchquert wird, haben die Fahrer bereits drei Anstiege in den Beinen. Nach der ersten kleinen Prüfung am Cote de Bellevue (4. Kategorie) vor den Toren des Vortages-Zielorts Lausanne wird es ernst: Es folgen nach 108 km der 13,3 km lange und im Schnitt 4,1 Prozent steile Anstieg zum Col des Mosses und nach 131,8 km der Col de la Croix mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,6 Prozent auf 8,1 km.

Nachdem der Tross sich endgültig aus Aigle verabschiedet hat, nimmt das große Finale Fahrt auf. Ausreißer mit guten Kletterqualitäten haben beste Chancen auf einen Tagessieg. Am vierten und letzten Berg des Tages, dem Pas de Morgins, kommen noch einmal 15,4 km Anstieg auf die Fahrer zu, ehe nach der Abfahrt das Ziel in Chatel Les Portes du Soleil wartet.

Der Zielort ist nach 1975 erst zum zweiten Mal Tour-Etappenort. Bei der Premiere gewann Lucien van Impe dort ein Bergzeitfahren. Im Folgejahr feierte van Impe seinen ersten Tour-Gesamtsieg. Er ist damit der bislang letzte Belgier, der Paris in Gelb erreicht hat. (SID/ag)

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