Walleroder feierten erstmals Kirmes mit Völkerballturnier

<p>Zum Hahnenkönig wurde Bernd Veithen mit seiner Ehefrau Sabrina gekürt, Gänsekönig wurde Luca Johanns mit Florence Junk.</p>
Zum Hahnenkönig wurde Bernd Veithen mit seiner Ehefrau Sabrina gekürt, Gänsekönig wurde Luca Johanns mit Florence Junk. | Foto: privat

Die restlichen drei Tage der Kirmes fanden auf dem „Hammelsjaart“ am Dorfeingang statt. Am Samstag luden der Musikverein und der Junggesellenverein die Dorfbewohner zu einer Neuheit ein: ein dorfinternes Völkerballturnier der Straßen. Der sportliche Ehrgeiz, den neuen Pokal zu erringen und bei der glühenden Hitze sich durch das eine oder andere Getränk abzukühlen, verleitete zahlreiche Dorfbewohner dazu, den Samstagnachmittag auf dem Kirmesplatz zu verbringen. Im Finale konnte sich die Straßengruppe „Helmester Weg – Donatusweg – Knoppenstraße“ gegen die Straßengruppe „Mühlenweg – Sonnenweg“ durchsetzen. Im Anschluss stieg die große Kirmesdisco, bei der DJ StereoNight, aber besonders auch die dorfeigene Cover-Band „Fun n‘ Fair“ mit Kirmesklassikern die Menge entzückten.

Sonntag stand völlig im Zeichen der Familie. Die Großen erfreuten sich der kulinarischen Genüsse in fester und flüssiger Form, während die Kleinen auf dem Kirmesgelände oder auf einer der Burgen von Power Maiks Jump-Palast toben konnten. Highlight des Sonntags war natürlich das Gans- und Hahnenhauen. Hahnenkönig wurde nach dem 27. Schlag Bernd Veithen mit seiner Ehefrau Sabrina als Königin. Den Titel des Gänsekönigs, der unter den Junggesellen ausgetragen wird, konnte Luca Johanns nach dem 66. Schlag den seinen nennen. Zur Königin erwählte er Florence Junk aus dem Kreise der Dorfschönheiten. Nun konnte die Feier zur Musik von DJ Killid so richtig losgehen.

Der letzte Tag der Kirmes startete mit einem durch den Junggesellenverein geplanten Wortgottesdienst am Montagmorgen. Leicht müde, aber bestens gelaunt, zog der Junggesellenverein durchs Dorf und präsentierte die beiden Königspaare. Nachdem spätestens jetzt alle Dorfbewohner vom Schlaf erwachten, konnte das Festzelt ein letztes Mal gefüllt werden, denn am Kirmesmontag fand das traditionelle „Gansessen“ statt. Die beiden organisierenden Vereine hatten geladen und fast die gesamte Dorfbevölkerung war erschienen, um das Festessen zu genießen. Nach einer großen Verlosung konnte nun wieder bis ganz tief in die Nach gefeiert werden. (red/pf)

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