Blutspendeaktion für Leukämieerkrankte in Eupen erfolgreich: „Bude war brechend voll“

<p>Im Eupener Sitz des Roten Kreuzes am Rotenberg fand die Blutspendeaktion statt.</p>
Im Eupener Sitz des Roten Kreuzes am Rotenberg fand die Blutspendeaktion statt. | Foto: Alain Noel

Rund 200 Personen durchquerten am Dienstag das Gebäudes des Roten Kreuzes am Rotenberg. Bei „nur“ drei aus Lüttich erschienenen Ärzten, die sich um die Annahme der Spender kümmerten, dauerte der Prozess etwas länger. Etwa 70 Leute seien daher wieder gegangen, um nächste Woche Dienstag, 10. März (17 bis 20 Uhr), zum nächsten Termin zu erscheinen, wie der Blutspendenbeauftragte Laurent Pankert bestätigte. Er sei mit den letzten Spendern noch bis nach 22 Uhr vor Ort gewesen: „Die Bude war brechend voll“, berichtete er.

Die Freiwilligen mussten sich also gedulden. Dass der Ansturm so groß ist, hatte keiner erwartet. „Wir hatten zwar schon damit gerechnet, das viele Leute kommen, aber dass es so viele sind, hätte ich nicht gedacht“, teilte eine wartende Spenderin dem GrenzEcho mit. Von der Aktion haben sie und ihre Freundinnen über den Aufruf in den sozialen Medien erfahren: „Wir haben uns dann gegenseitig motiviert, zu spenden.“ Auch viele andere wurden so auf das Thema aufmerksam. Dass die Familie des Erkrankten in der Gegend recht bekannt ist, habe natürlich auch dazu beigetragen.

Insgesamt konnten ca. 110 Personen im Alter von 18 bis 40 eine Blutprobe zur Typisierung abgeben – 20 waren für eine „normale“ Blutspende dort. Die Proben werden nun im Blutspendezentrum in Lüttich auf genetische Merkmale analysiert und in einer Datenbank abgespeichert. (alno)

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