Zehn Gründe, die gegen eine Klimakatastrophe sprechen

1. Das Klima lässt sich nicht vorhersagen. Keine Vorhersage ist bisher eingetroffen, alle waren übertrieben.

2. Die Meinung der Wissenschaft ist keineswegs so einhellig wie behauptet. Studien, die einen menschlichen Einfluss anzweifeln, werden unterdrückt.

3. Wenn es einen Klimawandel geben sollte, warum müssen wir dann eine Energiewende vollziehen, die nie funktionieren wird?

4. Der Weltklimarat ist eine fragwürdige Autorität, weil es eine undemokratische politische Institution ist.

5. Ablenkung von echten Problemen.

6. Warum ist eine öffentliche freie Diskussion über dieses Thema verboten, genau so wie bei Corona?

7. Klimaschwankungen gab es schon immer, denn Klimata verlaufen in Zyklen. Es war schon mal global viel wärmer auf der Erde, sogar nach der letzten Eiszeit. Momentan sind wir in einem erwärmenden Teil eines Zyklus natürlichen Ursprungs.

8. Die Sonne spielt eine entscheidende Rolle. (Magnetfeld)

9. Die Klimalüge erfüllt politische Zwecke.

10. Warum muss eine Weltregierung, eine globale Umverteilung der Finanzvermögen organisieren, um das Klima zu retten? Wer bekommt die Klimagelder? Was soll konkret damit gemacht werden?

Kommentare

  • Die Überschrift lautet: „Zehn Gründe, die gegen eine Klimakatastrophe sprechen“
    Bei der Lektüre stellt sich schnell heraus, dass es nicht um den wissenschaftlichen Beweis geht, dass eine solche „Klimakatastrophe“ nicht existiert, sondern um ein Sammelsurium von allerlei Behauptungen zu Klimaforschung und -politik.

    1. Das Klima lässt sich nicht vorhersagen. Keine Vorhersage ist bisher eingetroffen, alle waren übertrieben.

    Dass keine Prognose eingetroffen sei, ist schlicht falsch:
    „Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt“ (SPON 17.05.2019)
    Mal nachlesen, es lohnt sich.
    Exxon kann man doch wohl kaum einer übertriebenen Klimahysterie beschuldigen, im Gegenteil: „Die Anti-Klima-Strategie von Öl-Gigant Exxon“ Heimlich gefilmt: Zwei Öl-Lobbyisten sprechen über die Strategie des Öl-Konzerns Exxon-Mobil, Klimaschutz-Gesetze zu verwässern“ (riffReporter 03.07.2021)

    Die These, dass alle Raben schwarz seien, wird durch den Nachweis als falsch entlarvt, dass es einen einzigen weißen Raben gibt. Simple Logik, seit Aristoteles.
    Und wenn dieser weiße Rabe dann die Ausmaße eines Kondors hat…

    Ja, und die Unkenntnis eines Phänomens ändert nichts an der Existenz desselben. Die Kugelgestalt der Erde war eine Tatsache, lange bevor Geografen, übrigens schon im Altertum,- das erkannten und den Erdumfang, wenn auch noch ungenau, berechneten.

    Dass "alle übertrieben" waren, ist eine Behauptung, für die man gerne Beweise hätte. Vielleicht haben die Gegenpoler da eine Metastudie zur Hand?
    Modelle arbeiten im Prinzip mit Toleranzbereichen.
    Siehe z.B. Clima Action Tracker (CAT): "CAT Warming Projections" - Einfach googeln!

    Und wenn wirklich "alle übertrieben" waren (was ja - ungewollt? - impliziert, dass sie doch im Grunde die Tendenz korrekt berechnet haben und nicht völlig falsch liegen - dann sollten wir froh sein.
    Herr Scholzen will im Gebirge Schi fahren will, und es gibt eine Lawinenwarnung. Wenn nun doch keine abgeht, würde Herr Scholzen sicher auch nörgeln und von "unnötiger Panikmache" sprechen...

  • Nachdem Herr Scholzen und sein ostbelgisches Gegenpoler-Quartett (als Wurmfortsatz des EIKE-Leugner-Vereins) immer wieder behauptet hat, es gebe keinen anthropogenen Klimawandel, es könne keinen atmosphärischen Treibhauseffekt geben und CO2 habe keinen Einfluss auf die Erderwärmung ist nunmehr die Rede von unnötiger Panikmache.

    Man kann Herrn Scholzen und seinen Gesinnungsgehilfen raten, sich einmal die sehenswerte Phoenix-Dokumentation „Land unter“ anzuschauen.
    In insgesamt vier Filmen geht der international renommierte Fotojournalist Kadir van Lohuizen an weltweiten Hotspots auf Spurensuche – von der Arktis über Asien, Nordamerika und Inseln des Pazifiks bis nach Europa –, um die Folgen des steigenden Meeresspiegels und menschengemachter Landabsenkungen zu dokumentieren.

    Auch dies wird wohl nichts nützen, da jemand, der ein globales und wissenschaftlich anerkanntes und mit jedem Tag besser untersuchtes Phänomen wie dem menschengemachten Klimawandel, als „Klimaquatsch“ abtut, jegliche intellektuelle wie moralische Legitimation längst verspielt hat.

    Guido Scholzen hat sich ohne jegliche Qualifikation völlig unbedarft auf die Wissenschaft eingeschossen. Bruder Marcel Scholzen kühlt sein Mütchen mit einem wohl ähnlich gelagerten querulanten Antrieb mehrmals täglich vornehmlich an Politikern, Regierungen. Nichts und niemand kann es den Brüdern recht machen. Öffentliches Opponieren um des Opponierens willen.

    Don Quichotte lässt grüßen… obwohl die Frage „versponnene Idealisten oder lächerliche Narren“ leicht zu beantworten ist.

  • Herr Schleck,

    Es wird mal Zeit, dass Sie sich mal andere Lektüre beschaffen. Ihre einseitigen Lesegewohnheiten sind doch ziemlich in die Jahre gekommen. Warum lesen Sie nicht auch mal was vom ideologischen Gegner, um die Allgemeinbildung auszubessern? ich tue das. Ich lese auch die Website von Greenpeace, klimareporter.de, und bin eingetragen beim Info-blatt von FFF; damit ich auch die Argumentation meines Gegenübers kenne.

    Wenn Sie alles glauben, was in denen von Ihnen auserlesenen Quellen steht, dann sollten Sie besser aufhören zu lesen.

  • 2. "Die Meinung der Wissenschaft ist keineswegs so einhellig wie behauptet. Studien, die einen menschlichen Einfluss anzweifeln, werden unterdrückt."

    Zu den „unterdrückten Studien“: Falsch.
    Jeder, der will, kann jede Absurdität veröffentlichen. So kann jeder behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei, er kann aber dann nicht erwarten, dass eine seriöse Fachzeitschrift das veröffentlicht. Da muss man dann zum KOPP-Verlag gehen.

    Dazu ein Leserkommentar auf ZEIT-Online: „Ach ja. Warum sollte man auch den immer wieder widerlegten Stuss einiger weniger wiederholen. Das wäre als ob man FlacheErdeGläubige zu einer Fachtagung von Astronomie und Planetenkunde als Fachleute einlädt.“

    Aber im Ernst: „CO2 erwärmt die Atmosphäre. Ein Großteil der Klimaveränderungen ist menschengemacht. Diejenigen, die das anzweifeln, werden jedoch häufiger zitiert als seriöse Forscher.“ (ZEIT-Online 15.08.2019)
    Klingt plausibel. Wodurch erregt man Aufmerksamkeit in den Medien? Indem man sich von „Mainstream“ abhebt. War schon immer so.

    Zum „Konsens über den Konsens“:
    „Eine Zusammenfassung dieser Forschung – eine Studie über Studien – kam zu dem Schluss, dass der Expertenkonsens zum Klimawandel zwischen 90 und 100 % liegt, wobei eine Reihe von Studien 97% Einigkeit ermittelten. Unter den nach einem Peer-Review veröffentlichten Studien zur Expertenmeinung zum Klimawandel gibt es einen Konsens über den Konsens:
    Oreskes: 100% (2004), Doran: 97% (2009), Anderegg: 97% (2010), Cook: 97% (2013), Verheggen: 91% (2014), Syenhouse: 93% (2014), Carlton: 97% (2015)
    Siehe dazu: „Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming“

    Und wo bleibt die Metastudie der Gegenpoler?
    Deren „wissenschaftlicher“ Beitrag erschöpft sich in Tiraden wie:
    „Man berücksichtigt nur die 34% Tranche [= die Studien, die die Ursachen des Klimawandels thematisieren, ob menschengemacht oder nicht], zaubert daraus eine neue 100% Menge und schwupp sind „97% aller Wissenschaftler der Meinung, dass der Mensch das Klima durch CO2 Freisetzung erwärmt.
    Wenn die Medien also weiter mit diesem '97% Konsens' argumentieren, haben sie keine Ahnung oder verbreiten bewusste Falschinformationen! So oder so, ein Skandal.“ (G.Pesch)
    Ja, schwupp!
    Fordert man sie auf, diesen Unsinn zu korrigieren, erhält man als Antwort: „Da können Sie lange warten.“

  • Herr Schleck,
    zum 2. Mal: bitte ändern Sie Ihre Lesegewohnheiten.

  • Statt eines Kommentar zu Punkt 3 der „10 Gründe“:

    Zum wiederholten Mal kommt der Herr Guido Scholzen - statt jeder konkreter Argumentation - mit der Kritik an meinen angeblich „einseitigen Lesegewohnheiten“. Da irrt er, ich lese durchaus was von „ideologischen Gegnern“, wie er es nennt, nämlich von den Gegenpolern.
    Aber wieso „ideologisch“? Ich dachte, die Gegenpoler hielten sich viel darauf zugute, wissenschaftliche Fakten zu verbreiten? Bezeichnend!

    Dass es denen eben nur um Verbreitung von „Ideologie“, also von Propaganda geht, kann man aus folgenden jüngsten Beispielen ersehen.
    n einem ostbelgischen Medium, für das ich hier weiter keine Werbung machen möchte, schrieb Herr Scholzen vor einigen Tagen:

    „Es wäre besser, die Gutmenschen und deren Ableger (LGBTQuatschlinge, Klimaaktivisten, BLM-Protestler, Windrad-Fetischisten…) sollten mit einer Blindenarmbinde durch die Gegend laufen, weil sie die Umgebung nicht mehr wahrnehmen können, und damit die Mehrheit der Menschheit dann Rücksicht nehmen kann auf diese Geistesgestörten.
    Es wäre falsch, solche Geisteskranke in Irrenhäuser zu verfrachten, denn dann müssten wir mehr neue Irrenhäuser bauen als Gefängnisse.“
    (Es ging um dies: „Frankreichs Torhüter will keine LGBTQ-Kapitänsbinde“)

    Also, wer immer eine andere Meinung hat als der Gegenpol, gehört stigmatisiert und ausgegrenzt.

    Ein weiteres Beispiel seiner „Weltanschauung“ liefert der Sprecher von Gegenpol zu den Klebeaktionen von Klimaaktivisten:
    „Aber warum immer wieder wunderschöne ältere Gemälde und Kunstwerke?
    Könnten die ostbelgischen Klimaaktivisten mal eine Farbattacke auf das IKOB in Eupen machen?
    Dann wären die Geisteskranken unserer Gesellschaft wenigstens unter sich.“
    („Farbattacke von Klima-Chaoten auf Klimt-Bild in Wien“)

    Kennzeichnung von gewissen Kategorien von Menschen, Andersdenkende als geistesgestört erklären und einsperren, moderne Kunst = „entartete Kunst“ von Geisteskranken, all das gab es doch schon mal? Aber ja, zur NS-Zeit. Der Jargon eines Goebbels.
    Man muss leider feststellen, dass Herr G.Scholzen sich in dem Forum dort wie ein Fisch im Wasser tummelt. Und das ist sehr beunruhigend.

  • Für den katarischen WM-Botschafter sind Homosexuelle geistig gestört.
    Für Herrn Scholzen all diejenigen, die nicht auf der wissenschafts- und letztlich menschenfeindlichen Gegenpol-Verschwörungswelle surfen.
    Das kann nunmehr jeder Schwarz auf Weiß nachlesen.
    Danke für die Verbreitung dieses peinlichen Offenbarungseides, Herr Schleck!

  • Nach diesem unappetitlichen Intermezzo zu der „Ideologie“ des Herrn G.Scholzen, der unverhohlen seine Ansichten zu Meinungsfreiheit und moderner Kunst geäußert hat, die aus den braunen dreißiger Jahren stammen könnten, hier nun Punkt drei der „10 Gründe“:

    3. "Wenn es einen Klimawandel geben sollte, warum müssen wir dann eine Energiewende vollziehen, die nie funktionieren wird?"

    „Wenn es einen Klimawandel geben sollte…“ Konjunktiv!
    Dass es einen Klimawandel gibt, wird wohl von kaum einem seriösen Wissenschaftler angezweifelt.
    Außer von den Gegenpolern, aber die würde ja auch niemand als seriöse Wissenschaftler bezeichnen, besonders nicht nach den letzten Ausfällen ihres Propagandisten G.Scholzen.

    „…die nie funktionieren wird.“ Sehr „wissenschaftlich“! Wieso „glaubt“ Herr Scholzen (Von „wissen“ kann doch wohl keine Rede sein), dass die Energiewende „nie funktionieren“ wird?
    Wer resignierend die Hände in den Schoss legt, hat schon verloren. Oder wer, wie der Frosch in der Fabel, aufhört zu strampeln.
    Die Geschichte ist voll von solchen Behauptungen, dass etwas „nie funktionieren“ würde. Amerika wäre heute noch nicht entdeckt…

    Hier ein Beispiel, wie es geht: „In Griechenland ist es kürzlich das erste Mal gelungen, das gesamte Land mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Am 7. Oktober dieses Jahres konnte das Land für mindestens fünf Stunden seinen gesamten Strombedarf aus sauberen Energiequellen decken.“

    Selbst wenn diese Umstellung keinen Effekt auf den Klimawandel hätte, müssten wir sie vollziehen: Umweltprobleme (Luft- und Wasserverschmutzung, Bodenzerstörung) Ressourcenverknappung, Abhängigkeit von Potentaten wie Putin und den Emiren von Katar &Co.
    Wären das allein nicht schon Gründe genug?

    Es gibt jetzt genau 8.000.000.000 Menschen auf dem Planeten, Tendenz weiter steigend. Alle wollen unsere verschwenderische Lebensweise übernehmen, was man ihnen nicht verdenken kann, aber dann wäre die Erde bis zum Ende des Jahrhunderts komplett ausgeplündert.
    Und wer anders als der reiche „Westen“ könnte mit gutem Beispiel vorangehen?

    Zum Schluss ein Zitat: „Und wieso unterstellen Sie mir Untätigkeit? Ich finde auch, dass ein Umdenken punkto Verbrauch, auch fossiler Rohstoffe stattfinden soll, und sei es nur um ein Ausplündern der Vorräte auf Kosten unser Nachkommen zu verhindern.“
    Sagt wer? Nun, der Herr Schmitz!

  • Herr Schleck, wir brauchen noch nicht einmal nach Griechenland zu schauen, um zu sehen, dass es funktionieren kann: Bereits vor 4 Jahren (!), am 1. Januar 2018 wurde Deutschland (eine andere Größenordnung als Griechenland...) vollständig mit erneuerbarem Strom versorgt... Von wegen "kann nicht funktionieren"/"gescheitert"... ;-)

  • Sie haben Recht, Herr Hezel. Das war mir nicht bekannt, vielleicht, weil ich zu dem Zeitpunkt, nämlich am 01.01.2018 um 6 Uhr morgens nach einer langen Silvesterfeier noch tief und fest geschlafen habe.

    Im Netz findet man bei einer Recherche viele Verweise darauf, darunter dieser : „Rekord! Erneuerbare Energien decken erstmalig 100 Prozent der Stromnachfrage – und das Licht ging nicht aus!“

    Einschränkend muss man sagen, dass dieser Rekord nun schon fast 5 Jahre her ist, eine Ewigkeit, und anscheinend seitdem nicht mehr erreicht, geschweige denn in der Dauer überboten wurde. Vom industriellen Schwergewicht Deutschland hätte man entscheidendere Leistungen erwarten können.

    Leider wurden die Ausbauziele sowohl von der Politik als auch von der Wirtschaft ausgebremst. Beispiele:

    „Rheinland-Pfalz kommt bei Ausbau von Solar- und Windkraft nicht nach - Der Strom in Rheinland-Pfalz soll ab 2030 komplett aus regenerativen Energien erzeugt werden - so das Ziel der Landesregierung. Doch der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt nur schleppend voran - wie Beispiele aus dem Land zeigen.“ (swr aktuell 06.10.2022)

    „Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland stockt weiterhin“ (Handelsblatt 13.10.2022)
    „Seit drei Jahren wurden nie mehr als 500 Windräder pro Jahr aufgestellt. Um das neue Klimaziel zu erreichen – ein Anteil von 80 Prozent erneuerbarem Strom bis 2030 – müssten jährlich eigentlich 1500 bis 2000 Anlagen gebaut werden.“

    Hätte man gefragt, welches Land denn diese Leistung hinbekommen hätte (5 Stunden 100%), wohl niemand hätte auf Griechenland getippt.

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