Sexualität und Feminismus: Sechste Ausgabe der „Lesborama“ geht in Brüssel an den Start

<p>Vom 4. bis zum 7. März findet die sechste Ausgabe der Lesborama statt.</p>
Vom 4. bis zum 7. März findet die sechste Ausgabe der Lesborama statt. | Foto: Facebook Lesborama

Das Filmfestival wird am Mittwoch um 19 Uhr mit der Ausstellung „Inverties - Amours entre Femmes“ eröffnet. Dort werden elf fotografische Porträts, begleitet von Interviews mit lesbischen Frauen gezeigt. Auf diese Weise wird der Schleier ihrer Intimität gelüftet, und durch unterschiedliche Themen wie Masturbation, Feminismus, Pornografie, Klischees und Anziehung versuchen diese Frauen, die Vorurteile, die ihre Sexualität umgeben, abzubauen. Das Projekt entstand im Rahmen der zweiten Staffel der RTBF-Webserie „La théorie du Y“.

Am Eröffnungsabend wird um 21 Uhr der Film „Océan“ auf Französisch und Englisch in Anwesenheit des Regisseurs im Cinéma Palace gezeigt. Der Dokumentarfilm ist ein intimes Porträt des Coming-Outs als Transgender-Mann des französischen Humoristen Océan – gleichzeitig der Regisseur des Films –, der als Océane Rose Marie Michel geboren wurde.

Auf dem Programm des Festivals „Lesborama“ stehen noch sechs weitere Filme: unter anderem der mit dem Magritte-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm „Mon nom est clitoris“ (auf Französisch und Niederländisch, Donnerstag um 19 Uhr).

Abgeschlossen wird das Festival mit der Vorführung des Dramas „Lola vers la mer“ im Brüsseler Rathaus über ein 18-jähriges Transgender-Mädchen. Er wird von der Vereinigung Transkids vorgestellt.

Das Event ist für jeden zugänglich. Das vollständige Programm finden Sie auf der Webseite von RainbowHouse. (alno/belga)

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