Die Zahl der Todesopfer durch die Lungenkrankheit Covid-19 ist weltweit auf über 3.000 gestiegen. Zu den bislang von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigten 2.980 Opfern kamen am Montag 42 weitere Todesopfer aus China hinzu.
Wie die Pekinger Gesundheitskommission weiter mitteilte, infizierten sich zudem landesweit 202 weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus, womit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Erkrankungen weltweit auf fast 89.000 gestiegen ist.
Am stärksten betroffen nach China ist Südkorea. Dort stieg die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen auf mehr als 4000. Über die Nacht zum Montag kamen 476 neue Fälle hinzu, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten. Damit wurden bisher 4212 Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, kletterte in Südkorea um vier auf 22.
In Europa ist nach wie vor Italien das am stärksten betroffene Land. Die Zahl der Toten stieg auf 34, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Sonntag in Rom mit. Inzwischen sind nach seinen Angaben 1694 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert. Davon seien 83 bereits wieder genesen. Nun plant die italienische Regierung ein Hilfspaket für die durch den Coronavirus-Ausbruch zusätzlich angeschlagene Wirtschaft in Höhe von 3,6 Milliarden Euro.
In Ostbelgien gibt es indes einen ersten Coronavirus-Verdachtsfall. (dpa/red)

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