Im Rahmen der dreiteiligen VRT-Dokumentarserie „De verdwijning van Britta Cloetens“ (zu Deutsch: „Das Verschwinden von Britta Cloetens“), deren letzte Folge gestern im flämischen Fernsehen lief, hat die Polizei in den letzten Wochen insgesamt rund 40 Hinweise von Zuschauern erhalten.
Dabei liegt der Fall bereits neun Jahre zurück. Die damals 25 Jahre alte Britta Cloetens aus Antwerpen verschwand am 23. April 2011, nachdem sie bei dem Autohändler Tijl Teckmans in Wilrijk gewesen war. Im Auto des Verkäufers wurden Blut und Haare der Frau entdeckt.
Nachdem er den Mord an ihr lange abgestritten hatte, gestand Teckmans später der Polizei, Cloetens getötet zu haben. 2015 wurde er verurteilt. Die Leiche wurde jedoch nie gefunden. Er soll sie eigenen Angaben zufolge mit dem Auto in die Ardennen gebracht und sie dort irgendwo vergraben haben. Wo genau, habe er nicht mehr gewusst. Polizei und Justiz führten zahlreiche Ermittlungen durch, sogar mithilfe von Teckmans selbst – jedoch vergeblich.
Ob die neuen Hinweise bereits etwas Konkretes gebracht haben, ist nicht bekannt. Jeder Hinweis könne jedoch nützlich sein, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft berichten. Jeder, der Informationen hat, kann die Polizei unter der gebührenfreien Nummer 0800/30.300 anrufen oder eine E-Mail an opsporingen@police.belgium.eu schicken. (belga)

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