Der Zugweg in Raeren wird verkürzt und geht durch die Iterstraße anstatt über Bahnhofstraße und Roetgener Straße. Auf die Pause wird vezichtet. In einer Mitteilung des veranstaltenden Verkehrsvereins heißt es ausdrücklich: „Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.“
Von den anderen ostbelgischen Karnevalszügen am Sonntag liegen keine Meldungen über Absagen oder sonstige Veränderungen vor.
Absagen und Verkürzungen in mehreren Ortschaften
Auch an diesem Wochenende zieht wieder ein Sturm über die Region. Allerorts gibt es Überlegungen zur Durchführung der Karnevalszüge. Das Innenministerium hat die Rufnummer 1722 für nicht dringende Einsätze der Feuerwehr wieder freigeschaltet.
In Aachen teilten die Veranstalter des Kinderzuges mit, dass die Strecke verkürzt und Pferde im Zug verboten werden. In Köln werden die von Hunderttausenden Schaulustigen besuchten Schull- un Veedelszöch vorverlegt und die Strecke wird gekürzt. Auch in Düsseldorf, Aalst und anderen Karnevalshochburgen tagen am Vormittag die Instanzen, um über die Durchführung der Karnevalsveranstaltungen zu beraten. Bereits am Samstag waren die für den heutigen Karnevalssonntag geplanten Umzüge in einigen limburgischen, flämischen und deutschen Ortschaften abgesagt worden, so unter anderem in Eindhoven oder in Weert, wo man wegen der bis zu acht Meter hohen Karnevalswagen kein Risiko eingehen will. Auch in Essen-Kettwig sowie in Salzkotten im Kreis Paderborn entschied man sich, den Zug sicherheitshalber ausfallen zu lassen. Andernorts wurden die Strecken verkürzt oder andere Maßnahmen getroffen.
Die Wetterdienste warnten am Sonntagmorgen vor Sturmböen bis Windstärke 9. Dazu regnet es heftig und fast pausenlos. 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter werde es in vielen Regionen geben. Am Rosenmontag soll der Wind dann deutlich abflauen.
Waldweg gesperrt
Wegen des Sturmes wurde der Weg zwischen Eupen und Raeren durch den Wald (über Schönefeld, Vennstraße, Breite Wege) erneut aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung soll bis Montagmittag andauern.

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