Stand bisher: Karnevalszüge am Sonntag wie geplant

<p>Sturmwind, aber bisher kein Grund für Absagen oder Änderungen bei den ostbelgischen Karnevalszügen am Sonntag.</p>
Sturmwind, aber bisher kein Grund für Absagen oder Änderungen bei den ostbelgischen Karnevalszügen am Sonntag. | Illustrationsfoto: dpa

In der niederländischen Provinz Limburg sowie in Flandern wurden für Sonntag geplante Umzüge abgesagt, so unter anderem in Eindhoven oder in Weert, wo man wegen der bis zu acht Meter hohen Karnevalswagen kein Risiko eingehen will. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es erste Absagen: In Essen-Kettwig sowie in Salzkotten im Kreis Paderborn entschied man sich, den Zug sicherheitshalber ausfallen zu lassen. In Köln werden am Sonntag die sehr beliebten Schull- un Veedelszöch verkürzt und starten früher.

In Ostbelgien sieht man die Lage am Samstagnachmittag „entspannt“. In Raeren steht der Verkehrsverein (VVR) als Ausrichter des großen Karnevalszuges mit dem Bürgermeister und den Behörden im engen Austausch. Es gelte Warnstufe gelb mit Regen und Windböen, so VVR-Sekretär Christian Neuss. Es solle laut Prognosen am Sonntag nasser werden als am Samstag, aber kaum stürmischer, so fasst er die Situation zusammen. Der Zug finde nach derzeitigem Stand wie geplant statt. Am Samstagabend sowie am Sonntagmorgen will man in Raeren noch einmal die aktuelle Lage analysieren.

Auch Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen gab sich gegenüber dem GrenzEcho „entspannt“. Derzeit gebe es keine konkreten Überlegungen, den Kinderzug am Sonntag abzusagen, sagte sie. In Deidenberg und in St.Vith werden nach derzeitigem Stand die Karnevalszüge am Sonntag ebenfalls wie geplant stattfinden. (mako/pf)

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