„Man hört ihnen nicht zu, und ihre Rechte und Nöte bleiben im Hintergrund. Das muss besser werden“, sagte das belgische Staatsoberhaupt in seiner Ansprache. Hintergrund seiner Rede ist die belgische Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat für den Monat Februar. Unser Land hatte das Schicksal von Kindern in Kriegen und bewaffneten Konflikten zum Schwerpunkt des Vorsitzes gemacht. Jedes fünfte Kind weltweit, insgesamt geht es um 420 Millionen Kindern, leiden den Angaben zufolge unter bewaffneten Auseinandersetzungen. „Das kann uns nicht gleichgültig lassen“, meinte König Philippe. Die Kinder und Jugendlichen seien nicht nur zur Flucht gezwungen, sondern auch Opfer von Ausbeutung, Mord und sexueller Gewalt. Das Staatsoberhaupt hatte seine Rede mit einem Verweis auf seinen Onkel, König Baudouin, begonnen. Dieser habe vor 30 Jahren nach dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention eine viel beachtete Rede vor den Vereinten Nationen gehalten.

Das Besuchsprogramm des belgischen Königspaares in New York hatte bereits am Dienstag mit einem Besuch von „Ground Zero“, der Gedenkstätte für das zerstörte World Trade Center, begonnen. Die Zwillingstürme waren nach einem Terroranschlag am 11. September 2001 eingestürzt. (belga/sc)

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