EU-Parlament verlangt härtere Strafen für illegalen Tierhandel

<p>EU-Parlament verlangt härtere Strafen für illegalen Tierhandel</p>
Illustrationsbild: dpa

Die Abgeordneten sprachen sich am Mittwoch in Straßburg beispielsweise für ein verpflichtendes EU-System zur Identifizierung und Registrierung von Katzen und Hunden aus. In einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Resolution verlangten sie außerdem schärfere Strafen für Tierärzte, Behörden, Züchter und Händler, die sich an illegalen Methoden beteiligen.

Auch soll eine EU-weit gültige Definition für große gewerbliche Tierzuchtbetriebe, die von Tierschutzorganisationen oft als „Welpenfabriken“ bezeichnet werden, eingeführt werden. Das Parlament fordert von der EU-Kommission einen Aktionsplan.

Die Tiere würden zu Spottpreisen angeboten, kritisierte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. Das führe dazu, dass sie nicht geimpft seien und in Umständen lebten, die Tierschutzstandards komplett missachteten. „Das ist reinste Tierquälerei“, sagte Liese.

Schätzungsweise 46 000 Hunde werden dem Europaparlament zufolge jeden Monat zwischen EU-Ländern gehandelt, die meisten davon ohne Registrierung. (dpa)

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