Belgien will weiterhin „alles tun“, um 42 Kinder aus Syrien zurückzuholen

<p>Kinder spielen in einem Flüchtlingslager im Nordwesten Syriens.</p>
Kinder spielen in einem Flüchtlingslager im Nordwesten Syriens. | Foto: belga

„Wir sind uns bewusst, dass dies ein heikler, und nicht leichter Vorgang ist. Es braucht Zeit, um ihn vorzubereiten“, so der Minister. Die Regierung wolle die Kinder nach Belgien bringen - aber ohne ihre Mütter: „Sie haben auf syrischem Staatsgebiet - sehr schwerwiegende - Kriegsverbrechen begangen, und müssen dort vor Gericht gestellt werden“, sagte Goffin.

Weiter sagte der Außenminister über die aus Belgien stammenden Mütter in Syrien: „Derzeit wollen sie nicht von ihren Kindern getrennt werden, aber es ist ihre Verantwortung, diese vorübergehenden Trennung zu akzeptieren, damit ihre Kinder in Sicherheit gebracht werden können.“

Aus Sicherheitsgründen wollte Goffin nichts über eine mögliche Zusammenarbeit mit Ländern in der Region sagen, berichtete Belga weiter. Ein Gericht hatte die Regierung kürzlich zur Rückholung der Kinder verpflichtet und ein Zwangsgeld verhängt: „Wir haben Berufung eingelegt, weil wir für die Heimholung der Kinder sind, aber nicht der Mütter“, so Goffin.

Belgien hat den Schutz von Kindern in Konflikten zu einer Priorität der UN-Ratspräsidentschaft gemacht. (mv/dpa)

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