Epidemie ausgerufen: Die Grippewelle rollt durch Belgien

<p>Epidemie ausgerufen: Die Grippewelle rollt durch Belgien</p>
Ilustrationsfoto: dpa

In der Woche vom 27. Januar bis 2. Februar meldeten etwa 550 Personen pro 100.000 Einwohner ihrem Hausarzt Grippesymptome (Fieber, Husten, laufende Nase, Hals-, Kopf-, Muskelschmerzen, Müdigkeit usw.). Das sind mehr als doppelt so viele wie in der Woche vom 20. bis 26. Januar (245 pro 100.000).

Die Epidemie-Schwelle von 153 Konsultationen pro 100.000 Einwohner wurde in dieser Saison damit zum zweiten Mal überschritten.

Der Anstieg der Zahl der Konsultationen betreffe alle Altersgruppen, aber die Intensität der Epidemie bleibe im Moment noch moderat und ist mit der Situation des letzten Jahres zu dieser Jahreszeit vergleichbar, so das öffentliche Gesundheitsinstitut.

Virologische Analysen, die von Sciensano durchgeführt wurden, zeigen, dass seit Beginn der Saison zum größten Teil die Viren A(H1N1) und A(H3N2) im Umlauf sind.

Sciensano hat auch einen Anstieg der Zahl der Krankenhausaufenthalte festgestellt. Jedoch gebe es derzeit „keine Anzeichen für einen erhöhten Schweregrad und die Zahl der Grippeinfektionen mit schweren Komplikationen bleibt begrenzt“. (belga)

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