SEC-Normen: Raeren und Lontzen sind Testgemeinden

<p>Oliver Paasch am Montag im PDG-Ausschuss</p>
Oliver Paasch am Montag im PDG-Ausschuss | Foto: David Hagemann

Der PFF-Abgeordnete Gregor Freches erkundigte sich am Montagnachmittag in öffentlicher Ausschusssitzung im Parlament der DG (PDG) nach dem aktuellen Stand der Dinge und speziell nach der Konsolidierung der verschiedenen Haushalte (DG, Gemeinschaftszentren und demnächst der Gemeinden) ab dem Jahr 2021, die damit einhergehen.

Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) erklärte in seiner Antwort, aktuell werde an einer Anpassung des Gemeindedekretes gearbeitet. Das entsprechende Dekret sei bereits intensiv mit den neun Gemeinden besprochen worden. Diese Gespräche würden nach Rückmeldung des Staatsrates fortgeführt. „Wir beabsichtigen, dem PDG den konzertierten Dekretentwurf im Mai 2020 zu übermitteln“, so Oliver Paasch.

Darüber hinaus werde die konkrete Buchhaltungssoftware mit entsprechender Schulung bei zwei Testgemeinden, nämlich in Raeren und Lontzen, umgesetzt. Die betroffenen Kommunen würden „intensiv“ betreut. Angedacht sei dann, dass die beiden Testgemeinden Anfang 2021 in das definitive Produktivsystem der Buchhaltungssoftware wechseln. „Gleichzeitig werden zwei neue – noch zu bestimmende – Gemeinden mit ihrer Implementationsphase beginnen, um dann ab dem 1. Januar 2022 ihre Buchhaltung im Produktivsystem zu führen“, antwortete Oliver Paasch. Die anderen Gemeinden sollen dann nach und nach folgen. (sc)

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