Anlässlich des Treffens ergab sich die Möglichkeit für die Gemeindevertreter, direkten Kontakt mit den zuständigen Proximus-Experten aufzunehmen. „Ein direkter Austausch mit der lokalen Ebene ist in dieser Thematik unabdingbar, um den Verlauf der Investitionen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft eng zu verfolgen“, erklärte Ministerin Weykmans zu den Hintergründen des Treffens. Durch die engen Kontakte könnten die Problemzonen innerhalb der Deutschsprachigen Gemeinschaft bestmöglich identifiziert werden, was dem Operator Proximus wiederum erlauben würde, seinen Investitionsplan bestmöglich auszulegen und vorausschauend zu planen.
„In den letzten Jahren ist Ostbelgien auf der Prioritäten-Liste von Proximus weiter gestiegen und dies nicht zuletzt dank der Anstrengungen, die bereits seit 2015 von Ministerin Weykmans und den deutschsprachigen Gemeinden unternommen wurden“, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Kabinett der Ministerin. Das Resultat schlage sich in den Investitionen nieder, die zu einer stetigen Verbesserung der Netzabdeckung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft führen: Seit 2015 sei diese von 69 Prozent auf mittlerweile 88,6 Prozent gestiegen. „Wir sind noch nicht am Ziel. Jedoch war es mir heute vor allem wichtig, die Gemeinden mit ihremdirekten Ansprechpartner bei Proximus in Verbindung zu bringen. Die Projektleiterin konnte so mit jeder Gemeinde über ihre speziellen Investitionen sprechen“, erklärte Weykmans im Anschluss des Arbeitstreffens.
Allerdings handle es sich bei den erzielten Fortschritten vorwiegend um kurzfristige Verbesserungen des Netzes über die Kupferleitungen. „Einerseits ist es wichtig, im Rahmen des aktuellen Kontextes, die bestmöglichen Verbesserungen des bestehenden Netzes zu erzielen. Andererseits liegt unser Fokus auch auf einer langfristigen Strategie, welche auf dem Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes fußt“, so die Ministerin.
Die Netzqualität in Ostbelgien war aber nicht das einzige Thema des Zusammentreffens mit den Gemeinden. Ebenfalls stellte die Ministerin weitere geplante Projekte im Bereich Digitalisierung für den ländlichen Raum, wie beispielsweise das Dorfbüro, vor. „Mir war es wichtig widerzuspiegeln, dass gerade der ländliche Raum von verschiedenen, leicht zugänglichen Digitalangeboten profitieren kann, um klassische Herausforderungen wie Leerstand, Pendlerverkehr und Vergreisung der Gesellschaft anzupacken. Ich bin sehr froh darüber, dass die vorgestellten Projekte sichtlich auf Zustimmung gestoßen sind, sodass wir nun deren konkrete Umsetzung für die Gemeinden in Angriff nehmen. Ich freue mich auf die weiter Zusammenarbeit mit den Dorf-und Gemeindevertretern“, sagte sie. (red)

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