Die 23 Flüchtlinge wurden während des Beladens am Donnerstagmorgen zufällig gefunden. Es handelt sich um Menschen aus Eritrea und dem Sudan, darunter drei Frauen, aber keine Kinder. Keiner befindet sich in Lebensgefahr.
Carl Decaluwé, der Gouverneur von Westflandern, will dringend Maßnahmen für bessere Kontrollen umsetzen: „Anfang dieser Woche haben wir Transitmigranten in De Panne abgefangen. Auch heute haben wir eine Tragödie vermieden. Wir können nicht ständig nach Entschuldigungen dafür suchen.“
Der Gouverneur fordert zusätzliches Personal für die Kontrolle von Kühlcontainern und will in innovative Mittel zur effizienteren Kontrolle investieren.
Im November wurden 39 Menschen in Essex (Großbritannien) in einem Kühlcontainer aus Zeebrugge tot aufgefunden. „In Großbritannien gelingt es inzwischen, alle Kühlcontainer zu kontrollieren. Hier jedoch nicht. Unzureichende Arbeitskräfte können keine Entschuldigung sein. Es geht um Menschenleben“, sagte der Gouverneur.

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