Er habe „gut geschlafen“ und ein „gutes Frühstück“ bekommen, twitterte der Vertreter der EU-Kommission in Wien gegen Ende der Premierenfahrt am Montag. Die Fahrt im Schlafwagen sei mit 40 Kilogramm Kohlendioxid klimafreundlicher als der Flug mit 410 Kilogramm. Die Ankunft in Brüssel nach 14-stündiger Reise um 11 Uhr sei aber „zu spät“, es gebe kein WLAN an Bord und nur zwei Verbindungen pro Woche, kritisierte Selmayr.
Auch mehrere EU-Abgeordnete hatten die neue Verbindung zu deren Start am Sonntag genutzt. Die Nachtzüge fahren künftig immer sonntags und mittwochs von Wien (20.38 Uhr) und Innsbruck (20.44 Uhr) nach Brüssel, mit Zwischenhalten unter anderem in Nürnberg (02.46 Uhr), Frankfurt/Main (Süd) (04.33 Uhr) und Köln (07.39 Uhr). Die Rückfahrten finden jeweils einen Tag später statt. Für die gesamte Strecke ab Wien beziehungsweise ab Innsbruck brauchen die beiden Züge mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen rund 14 Stunden.
Angesichts stetig wachsender Fahrgastzahlen im Bahnverkehr wird derzeit über die Ausweitung des Nachtzugverkehrs diskutiert.
Bis zum Jahr 2026 soll der Nightjet-Betrieb stufenweise ausgebaut werden. (dpa)

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