Haus, Hof und Garten wachsen

In Zahlen: Während ein Bürger vor zehn Jahren nur 255 Quadratmeter für Haus/Wohnung, Garten, Hof, Garage u.ä. beanspruchte, sind es in der Zwischenzeit 299 Quadratmeter. Hierzu tragen zwei Faktoren bei: Im Erhebungszeitraum 2008 bis 2018 brachte die demografische Entwicklung ein Plus von dreizehn Prozent, nicht selten bedingt durch zeitweiligen „Zuwachs“ aus Flandern und Brüssel, von wo viele Bürger einen Zweitwohnsitz in den wallonischen Provinzen unterhalten.

Nur in dreizehn Prozent der Gemeinden spürbar

Zugleich stieg die verfügbare Bau- und Wohnfläche um ungeahnte fünfzig Prozent, vor allem „angeschoben“ durch den regen Anstieg im Bereich Residenzen, die auf recht geringer Bodenfläche ein Höchstmaß an Lebens- und Wohnraum konzentrieren, ferner eine gestiegene Zahl an Parzellierungen. Zwei Trends, die ebenfalls in Ostbelgien zu beobachten sind.

Dennoch darf dieser ebenso beachtliche wie kontinuierliche Anstieg der individuellen „Verbrauchs“fläche nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Entwicklung von Region zu Region stark variiert. Denn von diesem Boom profitieren letztlich nur Bürger in 34 der 262 Gemeinden (inklusive Ostbelgien), wogegen gerade im Süden der Provinz Luxemburg und in weiten Teilen der Provinzen Hennegau und Namur die Landflucht weiter anhält. Zu Gunsten respektive zu Lasten des urbanen Raums, der erkennbar an Grenzen stößt.

Hintergrund: GE-Premiere in Weiswampach

Nächster wichtiger Termin für alle Leser, die sich dem Thema Immobilien zugetan fühlen, ist Ende November, wenn das GrenzEcho neue Wege geht - mit einer Messe in Weiswampach. „Eine Idee, die die dort ansässigen oder tätigen Agenturen an uns herangetragen haben und mit der wir auch bei der Gemeinde offene Türen eingerannt haben“, blickt Tim Verdin dem Wochenende vom 22. bis 24. November erwartungsvoll entgegen. Standort ist das Gelände am See in Weiswampach, als Medienpartner vor Ort firmiert die Tageszeitung „Luxemburger Wort“. „Weiswampach ist zu einem starken gewerblichen Standort im Norden Luxemburgs aufgestiegen. Weshalb sich diese Initiative sicher für viele lohnt.“ Und ein Wiedersehen gibt es dann fünf Monate später im Triangel in St.Vith, bei der zweiten Messe in der Eifel nach 2018. Bereits damals war vielfach der Wunsch nach einer Neuauflage laut geworden. Gerade die überaus vielschichtige und leistungsstarke Handwerksbranche nutzte die Messe rege als Schaufenster. Termin ist das Wochenende vom 18./19. April 2020, also unmittelbar nach Ostern Weitere Infos im GrenzEcho in Eupen bei Tim Verdin unter Telefon 087/59.13.21.

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