500 Milliarden Euro stehen demnächst als Kredithilfen bereit, weitere 1000 Milliarden und mehr könnten folgen. Die EU gibt sich entschlossen im Kampf gegen die Krise - doch der Teufel steckt im Detail.
An diesem Samstag, dem 25. April, lädt die Königliche Oper der Wallonie in diesen Zeiten der Ausgangssperre zum fünften Mal dazu ein, sich eine ihrer Opernproduktionen auf der Internetseite www.operaliege.be anzuschauen. Präsentiert wird eine Aufzeichnung der Aida-Inszenierung von Stefano Mazzonis di Pralafera vom Februar vergangenen Jahres.
Die Wirtschaft im Süden unseres Landes leidet – und zwar mit jedem Tag des Lockdowns mehr. Das geht aus der jüngsten wöchentlichen Umfrage hervor, die der Unternehmerverband der Wallonie (UWE) bereits zum fünften Mal durchführte. Die Stimmungslage hat sich verschlechtert, sechs Prozent der Unternehmen sehen bereits keine Chance mehr, ihre Tätigkeit nach der Krise wiederaufzunehmen. Demit erhöht sich die Gefahr, dass auf die gesundheitsmotivierte Krise eine wirtschaftliche folgt.
Jeden Vormittag, um 11 Uhr, werden die neuesten Zahlen zur Entwicklung der Corona-Epidemie in Belgien präsentiert: 230 Tote wurden am Donnerstag vermeldet. Aus Sicht der Gesundheitsbehörde war das eine gute Nachricht: Der Höhepunkt liege hinter uns, der Trend gehe in die richtige Richtung. Belgien ist aber in den letzten Tagen wegen seiner hohen Anzahl Todesfälle in die internationalen Schlagzeilen geraten: „Coronavirus-Weltmeister“ (höchste Anzahl Tote im Verhältnis zur Bevölkerung) oder „Das belgische Corona-Rätsel“.
Seit Donnerstag sind auch die Recyparks in der Eifel wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Fünf Wochen blieben die Tore der Wertstoffhöfe infolge der Coronakrise geschlossen. Entsprechend groß war mancherorts der Andrang.
Der belgische Fußball und besonders Tabellenführer Club Brügge dürfen aufatmen: Verbände, die ihre Meisterschaften vorzeitig abbrechen, müssen nicht länger den Verlust der Startplätze für den internationalen Wettbewerb fürchten. Das entschied die UEFA am Donnerstag – ansonsten tat sich wenig.
Der Eupener Triathlon, traditionell am ersten August-Wochenende ausgetragen, lockt jährlich mehr als 1.000 Teilnehmer und noch mehr Zuschauer nach Ostbelgien. Nun fällt die Veranstaltung ebenfalls dem Coronavirus zum Opfer. „Wir hatten keine andere Wahl“, so Olivier Henz, Präsident des Triathlon Team Eupen.
Der überwiegende Teil der europäischen Bevölkerung steht hinter den Corona-Entscheidungen von Politik und Weltgesundheitsorganisation WHO. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage hervor.
Schon seit Jahrtausenden spielen Steine im Leben der Menschen eine wichtige Rolle. Ob als Feuerstein, Werkzeug, Kunstgegenstand oder Baumaterial: Der Stein ist seit ewigen Zeiten ein wichtiger Motor für die gesellschaftliche Entwicklung. Gerade jetzt, in der Corona-Zeit, scheinen Steine wieder omnipräsent. Man findet sie überall, in allen Formen, Farben und Größen. Was hat es damit auf sich?
Der Verfassungsgerichtshof hat am Donnerstag das von der Regierung Michel im Juli 2018 eingeführte System der steuerfreien Nebeneinkünfte bis zu 6.000 Euro pro Jahr aufgehoben.
Am frühen Mittwochabend ist in Hodimont (Verviers) eine Person mit einem Messer verletzt worden. Die Auseinandersetzung, die das Ergebnis eines latenten Konflikts zwischen zwei Familien war, führte schließlich zu Spannungen in der Nachbarschaft. Laut der Nachrichtenagentur Belga mussten mehrere Polizeistreifen die Ruhe im Viertel wiederherstellen.
Statt auf die Straße geht es diesmal gemeinsam ins Netz: Mit einem international koordinierten Großprotest will die Klimabewegung Fridays for Future am Freitag überwiegend online für das Klima demonstrieren.
Seit fünf Wochen befindet sich das Land im Ausnahmezustand. Während mit der Ausgangssperre das Unvorstellbare Einzug in den Alltag der Menschen im Land hielt, stellt sich angesichts der heutigen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats die Frage, wie genau eine Lockerung der Maßnahmen aussehen soll. Analyse eines (politischen) Drahtseilakts.
In London beginnt am Freitag das Verfahren im Rechtsstreit zwischen Herzogin Meghan (38) und dem Verlag der Boulevardzeitung „Mail on Sunday“, Associated Newspapers.
Mit den Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind einschneidende Eingriffe in die Grundrechte verbunden. In einer Studie befasst sich das Forschungszentrum Crisp mit der ersten Phase der Maßnahmen. Der Jurist Andy Jousten aus Wirtzfeld hat mit daran gearbeitet. Der 26-Jährige spricht von einer „außergewöhnlichen“ Situation, die nach dem Ende der Coronakrise so schnell wie möglich beendet werden müsse.
Vor fünf Jahren war da die Idee zu einem großen Gartenbauprojekt in St.Vith. 2017 ist die Vereinigung Vegder Jemös auf einem 2.500 Quadratmeter großen Feld in Galhausen gestartet. Von Jahr zu Jahr ist das Projekt größer geworden und hat sich einen treuen Kundenkreis in der Bevölkerung aufgebaut. Viele wissen Kohl, Spinat, Mangold, Kartoffel oder Möhren aus eigenem biologischen Anbau sehr zu schätzen.