Die Arbeit der Ombudsfrau der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Marlene Hardt, bewegt sich zwischen Einzelfallgerechtigkeit und strukturellen Defiziten. Immer wieder gelingt es ihr, festgefahrene Situationen aufzulösen und Bürgern zu ihrem Recht zu verhelfen, doch nicht selten stößt sie auch auf mangelnde Kompromissbereitschaft in Behörden. Im Gespräch mit dem GrenzEcho zieht sie Bilanz eines Jahres, das von Erfolgen, Rückschlägen und einem wachsenden Arbeitsdruck geprägt war.