Die Haushaltsverhandlungen stecken in der Sackgasse, und über der Föderalregierung schwebt das Gespenst einer neuen Regierungskrise. Es ist ein Déjà-vu, auf das Belgien gut hätte verzichten können. Zum zweiten Mal in Folge muss Premier Bart De Wever seine traditionelle Regierungserklärung am zweiten Dienstag im Oktober verschieben. Das ist noch kein Staatsdrama, wohl aber ein schlechtes Zeugnis für eine Koalition, die mit dem Anspruch angetreten ist, die Staatsfinanzen endlich in Ordnung zu bringen.