Es ächzt und kracht mal wieder im Gebälk der Arizona-Koalition. Was als Projekt der Haushaltsdisziplin und wirtschaftlichen Vernunft begann, droht an eben diesen Tugenden zu scheitern. Die Regierung, die angetreten war, um Ordnung in die Staatsfinanzen zu bringen, wirkt erschöpft, zerstritten und ratlos. Die verschobene Regierungserklärung war kein Betriebsunfall, sondern ein Symptom. Wenn der Premierminister im Parlament nur noch „hofft“, dass eine Einigung gelingt, ist das mehr als ein rhetorischer Fehltritt.