Zehn Jahre. Und doch genügt ein Datum, um die Erinnerung mit voller Wucht zurückzuholen. Der 22. März 2016, der Tag, an dem sich eines der schlimmsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte des Landes ereignete, hat sich tief in das kollektive Gedächtnis der Belgier eingebrannt. Damals rissen Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Metrostation Maelbeek mehr als 30 Menschen in den Tod, Hunderte wurden verletzt, ein ganzes Land wurde in Schockstarre versetzt. An diesem Tag zerbrach die Gewissheit, dass der Terror stets anderswo zuschlägt – aber nicht hier, im Herzen Europas.