Der Fall ist heikel, natürlich ist er das. Wer über rituelle Beschneidungen spricht, spricht über Glauben, Tradition, Identität und über eine jahrtausendealte religiöse Praxis. Genau deshalb muss die Debatte mit der nötigen Sensibilität geführt werden. Was sie ganz sicher nicht braucht, sind hysterische Antisemitismus-Vorwürfe aus Washington und Jerusalem.