Unter Federführung der Universität Hamburg wurden Anfang April etwa 7500 Menschen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Großbritannien, Portugal und den Niederlanden online befragt.
Demzufolge empfanden 60 Prozent die Entscheidungen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in ihren Ländern als richtig. 16 Prozent lehnten sie ab. Als besonders nachvollziehbar hätten die Befragten die Absage von öffentlichen Veranstaltungen und das Schließen von Grenzen und Schulen empfunden. Die Zustimmung habe jeweils bei mindestens 80 Prozent gelegen.
Zum Einsatz von Tracking-Apps und der damit verbundenen Auswertung mobiler Daten zur Identifizierung von Kontaktpersonen von Infizierten gingen die Meinungen in den Ländern auseinander. Am wenigsten Zustimmung gab es in Deutschland mit etwa 50 Prozent. In Italien gab es mit 85 Prozent am meisten. Die größten Sorgen bereiteten den Befragten die Überlastung des Gesundheitssystems und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Zwei weitere Untersuchungen sollen folgen. (dpa)

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