Lange Nacht der Technik am RSI war Publikumsmagnet

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Zahlreiche Aktivitäten luden zum Mitmachen ein. | Foto: privat

Hunderte Besucher erlebten auf dem Campus Vervierser Straße spektakuläre Highlights, innovative Technik, beeindruckende Experimente und einen stimmungsvollen Ausklang unter dem Stretch-Zelt.

Bereits am Eingang wurden die Besucher von Pepper, dem kleinen Roboter, formvollendet begrüßt. Peppers Kompetenz liegt in der direkten Kommunikation mit Menschen und er eroberte sofort viele Herzen. Mehr als 50 Programmpunkte umfasste die Agenda des Abends, der durch Professor Dr. Baumann, Rektor der FH Aachen, und DG-Bildungsminister Harald Mollers (ProDG) eröffnet wurde. Beide lobten die bisherige Zusammenarbeit und explizit auch die Anstrengungen des Robert-Schuman-Instituts, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und seine Absolventen sowohl auf den direkten Berufseinstieg als auch auf ein weiterführendes Studium vorzubereiten.

„Der intensiven Zusammenarbeit mit der FH Aachen ist es auch zu verdanken, dass die Fachabteilungen des RSI durch aktuelles technisches Know-how ergänzt werden konnten, um so interessierten Jugendlichen einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen, die durch technischen Fortschritt geprägt sein dürfte“, hieß es in einer Mitteilung der Schule.

Das Aero.Race Lab mit seinem röhrenden Modell-Rennwagen, die musikalische Tesla-Spule mit ihrem sphärischen Sound, ein Erdbebenspiel, welches spielerisch die Auswirkungen eines Erdbebens auf Gebäude vermittelte, ein vollautomatischer Arbeitsplatz und letztlich zwei humorvolle Vorträge über die Mathematik der Liebe und die Teilbarkeit einer Pizza (Pizza Pythagoras- Redner Prof. Dr. Christof Schelthoff Dekan des Fachbereichs Technomathematik und Medizintechnik der FH Aachen) ergänzten die Vorführungen in den einzelnen Studienrichtungen hervorragend.

Auch in den Dienstleistungsabteilungen ging es hoch her. Unter dem Slogan „Alt in drei Minuten“ konnten die Besucher das Altwerden mit allen körperlichen Nachteilen an einem Alterssimulationsanzug testen und die angehenden Familienhelfer präsentierten Kreativarbeiten aus wiederverwendetem Material.

In der Hotelfachabteilung wurde das „Köpfen“ einer Champagnerflasche stilecht mit Säbel zelebriert, und dabei kam auch das leibliche Wohl der Anwesenden nicht zu kurz. In der Studienrichtung Kosmetik und Sozialkosmetik fiel vor allem die hochwertige Ausstattung auf, und den Interessenten wurde ein Einblick in die vielseitige Ausbildung vermittelt.

Die Partner des RSI aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor waren am Samstagabend stark vertreten und konnten vor Ort über die Perspektiven für Absolventen der schulischen Berufsausbildung informieren. Auf eine Neuauflage der Langen Nacht der Technik darf man also gespannt sein. (red)

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