Lesuisse: „Das Interesse wird immer größer“

<p>Christian Lesuisse, Ternell-Geschäftsführer</p>
Christian Lesuisse, Ternell-Geschäftsführer


Die Premiere des „Festes für Nachhaltigkeit“ hat gleich beim ersten Mal über 30 Akteure gefunden, die mitmachen. Sind Sie überrascht über diese Resonanz?


Auf jeden Fall, immerhin machen wir das zum ersten Mal.


Liegt es daran, dass das Thema in der Gesellschaft immer mehr in den Vordergrund rückt und den Menschen immer bewusster wird, dass sie etwas tun müssen, um den Planeten noch zu retten?


Das ist ein ganz wichtiger Aspekt, der uns auch dazu bewogen hat, das Projekt in Angriff zu nehmen. Wir merken in unserer Arbeit als umweltpädagogisches Zentrum, dass das Interesse der Leute für Natur- und Umweltthemen immer größer wird. Sie wollen wissen, was man selber machen kann, um stückchenweise etwas für die Umwelt zu tun. Wenn man so etwas zum ersten Mal organisiert, hofft man natürlich, dass es funktioniert. Man weiß es natürlich nie. Aber wir waren effektiv überrascht, dass das Fest so gut angekommen ist.


Soll das „Fest der Nachhaltigkeit“ vor den Wahlen auch ein Signal an die Politiker sein, damit die sich ein Bild davon machen, was möglich sein kann?


Von unserer Seite wurde das unabhängig von den Wahlen organisiert. Wir wollten ja schon 2018 die erste Auflage auf die Beine stellen. Aber es zählt zu unseren Aufgaben als umweltpädagogisches Zentrum oder als Verbraucherschutzzentrale, den Bürger einerseits direkt zu informieren und andererseits als Ansprechpartner für die Politik zur Verfügung zu stehen, um im Anschluss gemeinsam zu schauen, was praktisch für die Zukunft umsetzbar ist. (mv)

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