Di Rupo: „PS niemals mit N-VA in einer Regierung“

<p>PS-Chef Di Rupo will unter keinen Umständen mit der N-VA ins Boot steigen.</p>
PS-Chef Di Rupo will unter keinen Umständen mit der N-VA ins Boot steigen. | Foto: Photo News

"Wir können, wir müssen eine Regierung ohne N-VA bilden", betonte er in „Le Soir“, weil MR-Präsident und Premier Charles Michel immer wieder die angebliche Achse aus Nationalisten und Sozialisten ins Spiel bringt.

Gleichzeitig veröffentlichte der PS-Vorsitzende die Ergebnisse der „großen Bürgerbefragung“ seiner Partei im Vorfeld der Wahlen. Demnach plädierten die mehr als zwei Millionen befragten Haushalte für eine umfassende Steuerreform. Auf Grundlage dieser Umfrage hat die PS die Prioritäten für ihr Wahlprogramm zusammengestellt: Kampf gegen Steuerhinterziehung, faire Steuer für Großunternehmen, Einführung einer Vermögenssteuer, Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, weniger Steuern auf Arbeit, mehr Steuern auf Kapital, 1.500 Euro Mindestpension bei vollständiger Karriere, Berücksichtigung eines schweren Berufs für Pensionierung, Senkung der MwSt. auf Strom,... (gz/belga)

Kommentare

  • Es könnte sehr gut sein dass Belgien überhaupt keine Regierung mehr bekommt. Auf flämischer Seite könnte die NVA mal wieder unumgänglich werden und die flämische Regierung bilden während in der Wallonie die PS als stärkste Partei sich wohl den Partner aussuchen kann. Ich bin mir sicher dass Marrakesch-Michel nicht abgeneigt ist mit der PS ins Boot zu steigen und so die Wallonie (mit)regiert. Der Kniefall von Michel vor PS und Ecolo im Dezember im Parlament sprach wohl Bände. Dann haben wir in Wallonien eine PS die nicht mit der NVA will und in Flandern eine NVA die nicht mit der PS will. Ein Belgien - zwei Demokratien - zwei Richtungen.

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