SNCB erlebt Rekordjahr und baut Schuldenberg ab

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Eigentlich sollte das ambitionierte Ziel erst 2020 verwirklicht werden. Doch die SNCB erlebte 2018 ein Rekordjahr, das den von der Regierung vorgeschriebenen Meilenstein zwei Jahre früher als geplant erreichen ließ. „Wir sind damit dem Zeitplan deutlich voraus“, äußerte sich SNCB-Sprecher Dimitri Temmerman und fügte an: „Wir haben den Ehrgeiz, die Schuldenlast in den kommenden Jahren weiter zu stabilisieren und dabei trotzdem in die Dienstleistungen für Reisende zu investieren.“

Die gute Bilanz lässt sich vor allem mit steigenden Passagierzahlen begründen. Denn diese sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 243 Millionen Bahnkunden gestiegen. „Es gab Zuwächse bei fast allen Produkten und in allen Passagiersegmenten“, heißt es. Die Konsequenz: Der Umsatz nahm zu, und das um 3,8 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro.

Während gefühlt alles „angewachsen“ ist, schrumpfte die Belegschaft der SNCB von Monat zu Monat: Zu Beginn des vergangenen Jahres lag die Anzahl Vollzeitkräfte noch über 18.000, mittlerweile ist sie aber auf 17.703 gesunken. Für die Eisenbahngesellschaft aber kein Grund zur Panik. Im Gegenteil. Sie geht davon aus, dass sie in bis Ende 2019 1.400 neue Mitarbeiter einstellen wird. (belga/calü)

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