Das teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Der öffentliche Überschuss habe 426 Millionen Euro betragen, nach einem Defizit von 2,8 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Grund für die Entwicklung seien sprudelnde Steuereinnahmen angesichts der Hochkonjunktur, die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, niedrige Zinsen und eine Ausgabendisziplin. Die Staatseinnahmen stiegen gegenüber 2017 um 8,6 Milliarden Euro an und lagen 2018 bei 187,6 Milliarden Euro. Das bedeutete ein Plus von 4,8 Prozent. Ende 2018 betrug der öffentliche Schuldenstand laut Statistik 284,8 Milliarden Euro oder 73,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Regeln für die Währungsunion erlauben eigentlich maximal 60 Prozent. Damit sank die Staatsverschuldung im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Milliarden Euro. (dpa)
Österreich erzielt erstmals seit 1974 einen Budgetüberschuss
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