Die PTB/PVDA schließt sich diesen Zahlen aus einem Bericht des Bundespensionsdienstes an. Die Partei will diese Lücke schließen, indem sie die Karriere von Frauen verkürzt, berichten Het Laatste Nieuws und De Morgen.
Der durchschnittliche monatliche Rentenbetrag einer Arbeitnehmerin oder Selbständigen betrug im vergangenen Jahr durchschnittlich 810 Euro. Wird dieser Betrag um die Hinterbliebenenrente im Falle des Todes eines Ehepartners aufgestockt, steigt die Summe auf 989 Euro – immer noch deutlich weniger, als die 1.245 Euro, die ein Mann durchschnittlich bekommt. Darüber hinaus erhalten nur zwei von zehn Frauen eine Rente von mehr als 1.500 Euro pro Monat, bei den Männern sind es vier von zehn.
Die Arbeiterpartei PTB/PVDA fordert daher, dass Frauen bereits nach 40 Jahren Berufstätigkeit Anrecht auf ihre volle Rente haben sollen, nicht erst nach 45 Jahren. Auf diese Weise würde die Rente der Frauen um 12,5 Prozent steigen, was den Staat wiederum 1,8 Milliarden Euro kosten würde. Experten sehen rechtliche und finanzielle Hindernisse. (belga)

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