Der 74-Jährige heuerte am Freitag überraschend als Coach bei Atletico Mineiro an und soll den zuletzt strauchelnden Erstligisten aus Belo Horizonte in Meisterschaft und Copa Libertadores Cup aussichtsreich im Titelrennen halten.
Selbst Athletico Paranaense, bei dem der Weltmeister von 2002 im vergangenen November eigentlich unumstößlich von der Trainerbank auf den Stuhl des Sportdirektors gewechselt war, wurde mit dem Rücktritt vom Rücktritt überrascht und setzte als kuriose Trotzreaktion seinerseits den in 36 Spielen immerhin 25 Mal siegreichen Trainer Paulo Turra vor die Tür, weil dieser als Schoßkind Scolaris galt.
Bei „Galo“ trifft Scolari auf den Ex-Leverkusener Paulinho sowie einen alten Bekannten. Mit Angreifer Hulk durchlitt „Felipao“ bei der Heim-WM das 1:7 im Halbfinale gegen Deutschland. Daheim mehrfach Meister und Pokalsieger und auf dem Kontinent Libertadores-Cup-Sieger machte Scolari auch als Nationaltrainer Portugals (EM-Zweiter 2004, WM-Vierter 2006), bei Englands Topklub FC Chelsea, in Usbekistan oder im Mittleren Osten Station. (sid/calü)

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