Parkanlagen und Friedhof in Eupen geschlossen - Umgestürzte Bäume in Ostbelgien


Die Stadt Eupen riet allen Bürgern, sich aufgrund der Gefahr von umstürzenden Bäumen und herabstürzenden Ästen möglichst nicht im Freien aufzuhalten und vor allem von Waldspaziergängen abzusehen.

Die Wachen Kelmis, Eupen und Lontzen rückten rund 20 Mal aus, um die Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. „Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden“, erklärte Offizier Damien Bourseaux. Die Wachen Eupen, Kelmis und Lontzen waren mit über 40 Personen im Einsatz. Die größten Sachschäden gab es in Kelmis, wo das Dach eines Haus weggeweht wurde, und in der Raerener Periolbachstraße, wo ein Baum auf einen First stürzte. Um 18 Uhr beruhigte sich die Situation.

In der Eifel mussten Feuerwehr und Polizei zu einer Handvoll Einsätzen mit umgestürzten Bäumen ausrücken. Größere Schäden hat der Sturm bislang aber nicht angerichtet.

In der Facebook-Gruppe Radar/Blitzermeldung Ostbelgien posten die Mitglieder beinahe im Minutentakt Bilder von umgestürzten Bäumen. Unter anderem blockiert ein umgestürzter Baum in Herresbach Richtung Wereth die Fahrbahn. Auf der Lindenstraße in Weywertz ist ein Baum auf ein Auto gekracht und hat dabei eine Stromleitung mitgerissen.

Derweil bleibt auch am Sonntag die gebührenfreie Nummer 1722 für nicht lebensbedrohliche Situationen wie Sturmschäden aktiv. Damit die Notrufzentrale 112 bei Unwetter nicht überbelastet wird und Menschen, die sich in Lebensgefahr befinden, nicht in der Warteschleife landen, hatte die Föderalregierung die Einrichtung einer Ausweich-Notrufnummer beschlossen.

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