Nach der Niederlage in Sclessin bleibt Eupen in der Tabelle bei 20 Punkten, hat allerdings ein Spiel weniger als die Konkurrenz absolviert. Schon am Mittwochabend (18.45 Uhr) ist Tabellenführer Genk am Kehrweg zu Gast.
Standard Lüttich 3:1 AS Eupen
Bei der AS Eupen rotierte Cheftrainer Edward Still auf drei Positionen: Für Nuhu, Lambert und den gewechselten Jeggo standen Neuzugang Baiye, Davidson und Charles-Cook in der Anfangsformation.

Nachdem Standard Lüttich in der Anfangsphase mehr vom Spiel hatte, aber noch ungefährlich blieb, schlug Eupen mit der ersten Chance eiskalt zu. Neuzugang Baiye spielte auf Christie-Davies, dessen Schuss Bodart nach vorne abwehrte. Charles-Cook drückte den Abpraller zum 1:0 für Eupen über die Linie. Jubel bei den mitgereisten Fans der vom Abstieg bedrohten „Pandas“. Ihre Mannschaft spielte zunächst weiter nach vorne: In der 16. Minute musste sich Bodart nach einem guten Schuss von Bitumazala strecken.

Mit und mit meldete sich Lüttich im Anschluss aber zu Wort und übernahm wieder die Kontrolle. Bis zur ersten Großchance mussten aber auch die „Rouches“ warten, dafür saß sie prompt. Balikwisha knallte den Ball am chancelosen Moser vorbei ins Tor (31.). Erholen konnte sich Eupen nicht, denn nur vier Minuten später war das Spiel gedreht: Zinckernagel schlenzte den Ball zum 2:1 ins Tor. Bis zur Pause blieb das Derby eine klare Angelegenheit. Während Standard Lüttich alles im Griff hatte, wurde Eupen nicht mehr gefährlich.
Kurz nach dem Seitenwechsel griff AS-Coach Still doppelt ein: Für Baiye und Van Genechten kamen N’Dri und Diakité in die Partie. Kurz darauf war die Partie entschieden: Der noch vor der Pause eingewechselte Lambert verteidigte eine Aktion im Strafraum schwach, ehe Perica mit dem 3:1 die Vorentscheidung besorgte.

Eupen kämpfte immerhin gegen die drohende Niederlage - und hatte in der 84. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Prevljak scheiterte aus kurzer Distanz am rechten Pfosten. Es blieb beim 3:1 für Standard Lüttich. (mn)

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