Seit der Bewerbung arbeite das Duo an ihrem Gemeinschaftsprojekt, präsentiert ihre Kunst in Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxemburg und plane das große Finale der dreijährigen Auszeichnung: ihre eigene Ausstellung im IKOB. Die beiden Künstlerinnen hätten den Künstlerpreis als Chance genutzt, heißt es aus dem Kabinett von Kulturminister Isabelle Weykmans (PFF).
Als von der DG ausgezeichnete „Künstlerinnen Ostbelgiens“ erhielten sie die Möglichkeit, während einer Periode von drei Jahren sich mit Unterstützung der DG ihrem eingereichten Projekt „Hyperbild“ zu widmen. Darunter zähle die künstlerische Ausarbeitung, die bereits Zeit, Auseinandersetzung und Kreativität einnimmt. Daneben folgten Überlegungen zur Dokumentation und Ausstellung ihrer Arbeit, die als krönender Abschluss im IKOB stattfinden werde. „Kunst braucht Freiräume, Inspiration und ein gewisses Maß an Sicherheit, um sich entfalten zu können. Mit der Preisausschreibung schaffen wir diese Bedingungen, um die dynamischen Kräfte der Kulturszene zu unterstützen“, wird Weykmans in der Mitteilung zitiert. Ab diesem Wochenende bis zum 18. März sind die beiden Künstlerinnen in der Galerie Delphine Courtay in Straßburg zu sehen. Schon bald gehe die DG erneut auf die Suche nach dem Künstler Ostbelgiens. Die projektbezogene und thematische Ausrichtung der Auszeichnung habe sich nun sichtbar bewährt und soll auch für die künftigen Ausschreibungen beibehalten werden, hieß es. Dann stehen die Chancen erneut für Einzelkünstler sowie Zusammenschlüsse von Künstlern aus allen Sparten der Kunst mit Wohnsitz in der DG oder mit besonderem inhaltlichem Bezug zu Ostbelgien offen, um sich über drei Jahre hinweg ihrer Idee hinzugeben, teilt das Kabinett der Ministerin weiter mit. (red/kupo)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren