Ohne Gegenkandidat: Infantino vor dritter Amtszeit als FIFA-Chef

<p>In traditionellen Hemden nehmen Giovanni Infantino (r), Fifa-Präsident, und Xi Jinping, Präsident der Volksrepublik China, am Rande des G20-Gipfels am Abendessen teil. Die Gruppe der G20, der stärksten Industrienationen und aufstrebenden Volkswirtschaften, kommt für zwei Tage auf der indonesischen Insel Bali zusammen.</p>
In traditionellen Hemden nehmen Giovanni Infantino (r), Fifa-Präsident, und Xi Jinping, Präsident der Volksrepublik China, am Rande des G20-Gipfels am Abendessen teil. Die Gruppe der G20, der stärksten Industrienationen und aufstrebenden Volkswirtschaften, kommt für zwei Tage auf der indonesischen Insel Bali zusammen. | Foto: dpa

Bei der Präsidentenwahl im März 2023 in Kigali/Ruanda haben alle 211 FIFA-Mitgliedsländer jeweils eine Stimme. Obwohl dem seit 2016 im Amt befindlichen Infantino diverse Verfehlungen zur Last gelegt werden, gilt die Wiederwahl des Schweizers als sicher. Die Kontinentalverbände aus Südamerika, Asien, Afrika und Ozeanien haben bereits ihre Unterstützung für Infantino signalisiert.

Bereits 2019 war der Nachfolger von Joseph S. Blatter ohne einen Kontrahenten im Amt bestätigt worden. Sollte der 52-Jährige erneut gewählt werden, würde er in seine letzte Amtszeit gehen. Mehr als zwölf Jahre an der FIFA-Spitze lässt die Satzung nicht zu.

Infantino steht aufgrund einer stetig wachsenden Zahl von Skandalen und Kontroversen seit langer Zeit in der Kritik. In der Schweiz läuft nach wie vor ein Strafverfahren gegen den FIFA-Boss, der mittlerweile teilweise in Katar lebt. (sid/dpa/tf)

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