Der 34 Jahre alte Stürmerstar von Champions-League-Sieger Real Madrid stach im Rennen um den prestigeträchtigen Preis Bayern Münchens Star-Neuzugang Sadio Mane aus. Auf Platz drei folgte Nationalspieler Kevin De Bruyne von Manchester City – zum erstem Mal überhaupt schaffte es damit ein belgischer Spieler auf das Podium des Ballon d'Or.
„Ein Traum ist wahr geworden. Es ging mir immer um die Freude am Fußball. Meine Arbeit hat sich ausgezahlt“, sagte Benzema, der in 46 Pflichtspielen für Real in der abgelaufenen Saison 44 Tore erzielt hatte. Die einstigen Dauersieger spielten dagegen nur untergeordnete Rollen - oder gar keine: Der Portugiese Cristiano Ronaldo wurde 20., „Titelverteidiger“ und Rekordgewinner Lionel Messi (Argentinien/Paris St. Germain) war nach sieben Auszeichnungen in diesem Jahr nicht einmal unter den Top 30.
Bei den Frauen setzte sich Titelverteidigerin Alexia Putellas (Spanien) durch. Die Kopa-Trophäe für den besten U21-Spieler ging an den Spanier Gavi vom FC Barcelona. Bei der Torhüter-Wahl (Jaschin-Trophäe) räumte der Nationalkeeper Thibaut Courtois von Real Madrid ab.
Der Goldene Ball wird seit 1956 jährlich von der Fachzeitschrift France Football vergeben. Der Gewinner galt zunächst als „Europas Fußballer des Jahres“, seit 2007 wurde in Konkurrenz zur Weltfußballer-Wahl der FIFA (seit 1991) der global beste Kicker gewählt. Von 2010 bis 2015 kooperierten das Blatt und der Weltverband bei der Kür des Weltfußballers, seit 2016 werden zwei unterschiedliche Preise vergeben. (mn/sid)

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