Die Massenstrandung ereignete sich demnach auf der Insel Pitt Island im Südpazifik mehr als 800 Kilometer von der Ostküste Neuseelands entfernt. Erst am Samstag waren mehr als 200 Grindwale nach Angaben der Naturschützer auf einer benachbarten Insel verendet.
Nur selten könnten Wale, die in diesem Gebiet stranden, von Helfern wieder in tieferes Wasser gebracht werden, teilte die Organisation weiter mit. „Es handelt sich um einen unglaublich isolierten und abgelegenen Teil der Welt mit einer kleinen Bevölkerung.“ Bekannt sei die Gegend auch für Weiße Haie, die eine Gefahr für Menschen und für die Wale darstellten. Nach der Strandung am Samstag seien lebend gefundene Tiere eingeschläfert worden.
In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass sich Wale an Strände verirren. Auch auf den Chatham-Inseln, zu denen Pitt Island gehört, sind solche Ereignisse keine Seltenheit. 1918 sollen mehr als 1.000 Tiere bei einer einzigen Strandung verendet sein. (dpa/calü)

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