Wie die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR) mitteilt, sollen diese neuen Ampeln den Verkehrsfluss verbessern. Über Sensoren wird der Verkehr an Straßenkreuzungen überwacht, sodass die Schaltphasen nur bei Bedarf wechseln. Auf der jeweiligen „Hauptstraße“ steht die Ampel demnach praktisch immer auf Grün, wodurch motorisierte Verkehrsteilnehmer weniger häufig anhalten müssen, was wiederum zu weniger Abgasausstoß führt. „Eine grüne Ampel spart am Ende dem Autofahrer nicht nur Zeit, sondern senkt auch den Spritverbrauch und somit die CO2-Emissionen“, heißt es in einer Mitteilung der Regionalabgeordneten.
Auch der öffentliche Nahverkehr soll von diesen neuen Ampeln profitieren. Busse würden mit Leuchtfeldern ausgestattet, die mit den Ampelsensoren „kommunizieren“, sodass Bussen an Kreuzungen stets der Vorrang garantiert werde. Die Regionalabgeordnete denkt „dass dies ein ernsthafter Schritt nach vorn ist, um die kommerzielle Geschwindigkeit von Bussen, sowie ihre Regelmäßigkeit in unserer Region zu erhöhen“. Hinzu komme, dass die Wallonie parallel in umfangreiche Infrastrukturarbeiten investiere und beispielsweise mehr Busspuren anlegen werde.
Die zentrale Verwaltungsstelle des modernen Ampelsystems wird im wallonischen Perex-Zentrum eingerichtet. Hierfür und für die ersten 400 Ampeln ist ein Budget von 26,6 Millionen Euro vorgesehen. (red/um)

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