Zum Gewinner des Tages im Titelrennen avancierte Rene Rast. Der dreimalige DTM-Champion aus Minden holte mit Rang vier das mit Abstand beste Ergebnis aller Anwärter. Mit 93 Punkten kletterte der Audi-Pilot auf den zweiten Platz in der Meisterschaft. Spitzenreiter Sheldon van der Linde (Südafrika/BMW) steht nach Rang zwölf weiter bei 110 Zählern. Olsen (87) ist nun Vierter hinter dem Italiener Mirko Bortolotti (Lamborghini/93).
Das Rennen war geprägt von einem Pokerspiel. Etwa die Hälfte der Fahrer setzte auf Regen und blieb sehr lange auf dem ersten Reifensatz. Ihr Risiko wurde nicht belohnt, mehr als ein kleiner Schauer gegen Rennende ging nicht auf der Ardennen-Achterbahn nieder.
Der belgische DTM-Pilot Esteban Muth, der in einem Art Car, das von Prinzessin Delphine von Sachsen-Coburg aufgehüoft wurde, an den Start ging, war nicht nur im Training bester BMW-Fahrer, sondern auch im Rennen. Bei Walkenhorst hatte man sich entschieden den Boxenstopp so lange wie nur möglich hinauszuzögern. Man wartete vergeblich auf den großen Regen. Zwar nieselte es gegen Rennende im Start-und Zielbereich, doch wirklichen Einfluss auf das Renngeschehen hatte der Schauer nicht. Durch das lange Hinauszögern des obligatorischen Stopps beim BMW wurde Muth sogar an die Spitze des Feldes gespült. Der Boxenstopp kam aber zu spät so fiel der Brüsseler aus den Top zehn heraus und belegte in der Endabrechnung Platz 13. In der letzten Runde musste sich der Belgier noch dem Führenden in der Meisterschaft, Markenkollegen Sheldon van der Linde, passieren lassen.
Am Sonntag (13.30 Uhr) steht in Spa ein weiteres Rennen auf dem Programm. Danach folgen noch die Stationen Spielberg (24./25. September) und Hockenheim (8./9. Oktober). (sid/glo/calü)

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