Die Hergenrather Eyneburg als Heimat eines Psychopathen

<p>Die Eyneburg ist in dem Film „Moloss“ das Zuhause eines Psychopathen.</p>
Die Eyneburg ist in dem Film „Moloss“ das Zuhause eines Psychopathen. | Foto: Abel Ernest Tembo

Die aus Verviers stammende Sabrina Pfaff wird zusammen mit Alain Depardieu, dem Bruder von Gérard Depardieu, mit dem Film „Moloss’“ teilnehmen.

Die Vorführung im Rahmen dieses Wettbewerbs ist für den 31. August um 19 Uhr auf dem Heysel-Gelände geplant.

Die Vervierserin tritt nicht nur als Produzentin in Erscheinung. Sie spielt auch eine kleine Rolle, unter anderem an der Seite von Abdelkrim Qissi und Patrick Ridremont, den man als Moderator bei der RTBF kennt.

Abdelkrim Qissi ist in den Annalen des Actionfilms als Gegenspieler von Jean-Claude Van Damme vor der Kamera verewigt. Er war der prügelnde Attila in Full Contact. In Khan verkörperte er auch den mongolischen Kämpfer.

Alain Depardieu hat drei Filme produziert, die in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurden.

Für Sabrina Pfaff, die derzeit in Herstal lebt, aber in Kürze wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren will, ist der Festivalauftritt der Höhepunkt einer Arbeit, die sie im März 2021 gemeinsam mit Alain Depardieu begonnen hat. „Er hat mir in zwei Jahren das beigebracht, was man mir in zehn Jahren Studium beigebracht hätte“, betont Sabrina Pfaff, die als Maskenbildnerin in die Filmwelt eingestiegen war, gegenüber der Zeitung La Meuse.

Gedreht wurde in Brüssel, an der belgischen Küste, in Ans, Oupeye und Lüttich, aber auch in den Bahnhöfen von Montzen und Hombourg sowie in der Eyneburg in Hergenrath. Dort waren bereits die meisten Szenen des Films Les Enfants de Timpelbach entstanden, in dem Carole Bouquet und Alains Bruder Gérard Depardieu mitspielten.

Moloss, so heißt Abdelkrim Qissi im Film, erzählt von den Taten eines Psychopathen, der ein Serum entwickelt hat und angeblich der Schlossherr der Eyneburg ist. (yb/hegen)

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