ESC-Organisatoren hoffen noch immer auf Show mit Publikum

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Die niederländische Hafenstadt Rotterdam wird Gastgeber des nächsten Eurovision Song Contest (ESC). | Foto: dpa

„Wir werden alles tun, um das Bestmögliche herauszuholen“, sagte Direktor Sietse Bakker am Dienstag zum Wettbewerb im Mai in Rotterdam. Bereits entschieden ist: Ein normaler Song Contest ist in Corona-Zeiten nicht möglich. Aber die Organisatoren setzen auf eine „1,5-Meter-Ausgabe“ mit zahlreichen Vorsichtsmaßnahmen und hoffen auf eine begrenzte Zahl von Zuschauern beim ESC vom 18. bis 22. Mai in der niederländischen Hafenstadt. Wann eine endgültige Entscheidung fallen wird, ist unklar. Der ESC war im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie erstmals abgesagt worden.

Die Delegationen der teilnehmenden Länder sind deutlich kleiner als in anderen Jahren, wie aus dem Corona-Protokoll für den ESC hervorgeht. Auch weniger Journalisten würden zugelassen. Das Regelwerk wurde in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden erstellt und ähnelt jenen von großen Sportveranstaltungen.

So bleiben alle Künstler während ihres Aufenthaltes in den Niederlanden in einer „Blase“ mit denselben Personen und sollen nur zu offiziellen Auftritten ihre Hotels verlassen. Die Organisation setzt auch stark auf Tests, Gesichtsmasken, Hand-Gel und gute Belüftung. Es werde alles getan, um Infektionen zu verhindern.

Alle teilnehmenden Länder müssen ein Video einschicken mit dem Auftritt ihrer Künstler. Sollte ein Sänger wegen einer Infektion nicht auftreten können, solle das Video gezeigt werden. (dpa/calü)

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