„Wir haben sofort alle Mitarbeiter getestet, und alle Personen, die positiv getestet wurden, befinden sich in Quarantäne (ebenso wie ihre Familien)“, teilte Van Mirlo in einer Presseerklärung mit. Man habe „alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um diese Situation zu bewältigen und sicherzustellen, dass nicht-infizierte Mitarbeiter sicher arbeiten können und dass es für Kunden, die Post erhalten, keine Probleme gibt“.
Wie Van Mirlo auf Nachfrage des GrenzEcho erklärte, seien 75 Tests in Auftrag gegeben worden. Dabei ist bei über zehn Mitarbeitern das Coronavirus nachgewiesen worden. Niemand habe aber mit Symptomen zu kämpfen, so Van Mirlo weiter.
Die Post werde nun dafür sorgen, dass alle dringenden Sendungen (Zeitungen, Einschreiben, Pakete) in den folgenden Tagen wie gewünscht zugestellt werden. „Obwohl wir alles tun, um die Folgen für unsere Kunden zu begrenzen, ist es möglich, dass normale Sendungen (Briefe, Werbeblätter) mit ein oder zwei Tagen Verspätung ankommen. Diese Situation gilt für die Gemeinden Lontzen, Eupen, Jalhay, Raeren und Kelmis“, so Veerle Van Mirlo weiter.
Die Post teilte ferner mit, dass man das Personal weiterhin regelmäßig testen werde. Außerdem werden alle Mitarbeiter mit FFP2-Masken ausgestattet. Van Mirlo: „Und wir unternehmen zusätzliche Anstrengungen in Bezug auf die Reinigung und Belüftung der Räumlichkeiten.“
Außerdem teilte die Post mit, dass das Cluster nur das Verteilerzentrum betreffe, die Postämter seien nicht betroffen. (red/mv)

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