Ausgerechnet Vivant!

Ausgerechnet das Trio Mertes-Stiel-Balter möchte die Debatte darüber, was Fake News sind oder nicht, anstoßen.

Natürlich kann und darf die Regierung hinterfragt werden, das steht nicht in Abrede. Wer sich aber soweit aus dem Fenster lehnt und den „Saubermann“ spielt, sollte ebenfalls hinterfragt werden! Ein Zitat des Vivant-Trios ist da schon aufschlussreich: „Wir reden hier nicht von verfassungswidrigen Inhalten oder Hassreden, die nicht unter dem Schutz der Meinungsfreiheit stehen, sondern von einem auferlegten Meinungsmonopol seitens der Regierung, die eine allgemeingültige Sichtweise auf gesellschaftspolitische Themen in die gewünschte Richtung lenkt.“

Ausgerechnet jene also, die vor wenigen Monaten mit Verschwörungstheoretikern, dem rechten Mob und mit Corona-Leugnern schräge Parolen und Fake News skandierten, wollen jetzt als „Aufklärer“ auftreten und meinen, bereits ein „Meinungsmonopol“ auf Seiten der Regierung auszumachen…

Zu wünschen wäre allerdings, dass in Ostbelgien eine breite, offene Debatte eröffnet wird, die ohne weltanschauliche/politische Scheuklappen - und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse (!) - dazu beiträgt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dies würde auch der Jugend helfen, um sich im Dickicht medialer Beeinflussungen besser orientieren zu können. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema und sollte nicht allein zwischen Regierung und Opposition, sondern mit allen Verantwortungsträgern und den Bürger*innen debattiert werden!

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