Die Uhr tickt für Neckermann: Pleite droht

<p>Die belgische Neckermann-Sparte ist wieder konkursgefährdet.</p>
Die belgische Neckermann-Sparte ist wieder konkursgefährdet. | Foto: belga

Die Geschäftsführung des Touristikunternehmens, das 150 Personen beschäftigt, hat sich bis zum 22. Februar Zeit gegeben, um eine Lösung für den akuten Geldmangel zu finden. Wer noch eine Reise bei Neckermann gebucht hat, braucht sich keine Sorgen zu machen: Bei einem Konkurs greift der Reisegarantiefonds.

Eineinhalb Jahre nachdem Neckermann in Belgien vor dem Konkurs gerettet wurde, geriet im Zuge der Coronakrise der neue spanische Mutterkonzern Wamos, wie die gesamte Branche, jedoch selbst in Schwierigkeiten. Ende 2020 beantragte Neckermann Gläubigerschutz, doch dieses Verfahren wurde eingestellt, als Spanien zusagte, 3,5 Millionen Euro in das belgische Unternehmen zu pumpen. Von diesem Geld sind laut Gewerkschaften nur ein paar 100.000 Euro gezahlt worden. (gz)

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