Nicht über Charleroi gestolpert: AS Eupen schießt sich mit 5:1 ins Viertelfinale

<p>Die AS Eupen steht im Viertelfinale des Landespokals.</p>
Die AS Eupen steht im Viertelfinale des Landespokals. | Foto: David Hagemann

Der Gegner der Eupener in der kommenden Runde des Landespokals wird per Auslosung ermittelt. Am Wochenende (Samstag, 16.15 Uhr) sind die „Pandas“ bei Waasland-Beveren zu Gast.

AS Eupen 5:1 Olympic Charleroi

Bei der AS Eupen setzte Cheftrainer Benat San José – wohl auch mit Blick auf das Spiel am Wochenende bei Waasland-Beveren – gleich mehrere Leistungsträger auf die Bank: Amat, Prevljak, Baby, Boljevic, Cools und Heris mussten zusehen. Peeters, Adriano, Defourny und Miangue standen nicht im Kader. Im Tor debütierte derweil Neuzugang Robin Himmelmann, während auch Rocky Bushiri erstmals in der Startelf stand.

<p>Koné brachte Eupen in Führung.</p>
Koné brachte Eupen in Führung. | Foto: David Hagemann

Gegen den Gegner aus der 1. Division Amateure erwischte Eupen einen guten Start: In der 10. Minute brachte Mamadou Koné den Favorit aus Ostbelgien in Führung. Wer dachte, dass Charleroi sich kampflos ergeben sollte, lag aber falsch: Nur drei Minuten später lag der Ball zum 1:1 im Tor. Das allerdings auch durch Abwehrfehler der AS Eupen. Erst ließ sich Beck den Ball von Lioka viel zu leicht abnehmen, dann räumte Bushiri den Gästespieler um. Unklar war, ob sein Foulspiel vor oder im Strafraum stattfand. Schiedsrichter Dierick entschied jedenfalls sofort: Strafstoß. Delbergue, einer der auffälligsten Spieler von Charleroi, verwandelte souverän zum Ausgleich.

Foto: David Hagemann

Im Anschluss tat sich Eupen - Koné musste bereits nach 20 Minuten verletzt vom Feld - enorm schwer, eine Lücke in der kompakten Abwehr von Charleroi zu finden. Während sich unter anderem Agbadou reihenweise Fehlpässe erlaubte, fehlte Spielmacher Stef Peeters (nicht im Kader) seiner Mannchaft deutlich. So deutlich sogar, dass sich Eupen bis zur Halbzeitpause keine richtige Chance mehr erspielen sollte. Vielmehr zeigten die „Pandas“ eine schwache Vorstellung in den ersten 45 Minuten. Zu vielen Gelegenheiten kam auch Charleroi nicht, allerdings konnte man den Gäste eine gute Organisation und die richtige Einstellug nicht absprechen.

Foto: David Hagemann

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Sowah für den ersten Torschuss seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten. Gefühlt war es gleichzeitig erst der dritte Schuss auf das Tor, den die AS Eupen in der gesamten Partie abfeuerte. In der 50. Minute erhöhte Eupen dann auf 2:1, als Ngoy den Ball unhaltbar ins Tor knallte. War der Widerstand von Charleroi nun gebrochen? Zu Chancen kamen die Gäste allerdings auch nach der Pause nur selten, Himmelmann wurde kaum geprüft. Eupen kam derweil langsam besser ins Spiel.

Nach einer Stunde war die Partie endgültig entschieden: Magnée traf mit seinem ersten Tor für die Profis bzw. nach Chaos im Strafraum per Kopf zum 3:1. Wenig später verpasste Ngoy das 4:1 knapp, er traf die Latte. Eupen kam nun mehr und mehr in Fahrt. In der 65. Minute köpfte Koch zum 4:1 ein. Bis zum Schlusspfiff sollte aus Sicht des Erstdivisionärs nichts mehr anbrennen. Stattdessen erzielte Bushiri in der Nachspielzeit per Kopfball das 5:1 für Eupen. Wie schon vor dem 1:0 lieferte Magnée, der einen erfolgreichen Abend erlebte, die Vorarbeit.

Namen & Fakten

AS Eupen:

Himmelmann - Sowah, Koch, Bushiri, Beck - N´Dri, Kayembe (78. Heris), Agbadou (70. Cools), Magnée - Ngoy, Koné (20. Baby, 70. Amat)

Tore: 1:0 Koné (10.), 1:1 Delbergue (13., Elfmeter), 2:1 Ngoy (50.), 3:1 Magnée (61.), 4:1 Koch (65.), 5:1 Bushiri (90.+3)

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