Corona-Lehre: EU stärkt Katastrophenschutz

<p>Die EU will stärker beim Katastrophenschutz zusammenarbeiten.</p>
Die EU will stärker beim Katastrophenschutz zusammenarbeiten. | Archivfoto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS

Unterhändler der Mitgliedsstaaten und des Europaparlament einigten sich am späten Montagabend darauf, den Zivilschutz-Mechanismus zu stärken. Damit ziehen sie auch eine Lehre aus der Corona-Krise. Die Übereinkunft muss noch formell von beiden Seiten bestätigt werden.

Die Einigung stelle sicher, dass kein Hilferuf eines EU-Landes mehr ohne Antwort bleibe, sagte der Parlamentsverhandler Nikos Androulakis. Der Grieche verwies auf den Beginn der Corona-Krise, als Italien erfolglos Unterstützung durch das Programm angefragt habe. Damals seien die EU-Staaten jedoch damit beschäftigt gewesen, dass die Pandemie sie selbst bald treffen werde.

Unter anderem darf die EU-Kommission künftig unter bestimmten Bedingungen nötige Ressourcen anschaffen. In den kommenden sieben Jahren soll das Hilfsprogramm dafür mit 1,263 Milliarden Euro ausgestattet sein - drei mal so viel wie zuletzt. Ein bestimmter Anteil soll direkt in Krisenprävention gehen. (dpa/mv)

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