Wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat hervorgeht, lagen die Mindestlöhne für Vollzeitbeschäftigte im Osten der EU im Januar bei weniger als 700 Euro im Monat, etwa in Ungarn, Kroatien und Polen. In nordwestlichen EU-Ländern waren es hingegen mehr als 1.500 Euro monatlich, unter anderem in Belgien, Frankreich und Deutschland.
Mindestlöhne gibt es den Angaben zufolge mittlerweile in 21 der 27 EU-Länder. Nur Dänemark, Italien, Zypern, Österreich, Finnland und Schweden haben keine.
In zehn EU-Ländern betrug der Mindestlohn im Januar weniger als 700 Euro monatlich: In Bulgarien etwa 332 Euro pro Monat, in Tschechien 579 und in Litauen 642. In fünf Ländern, darunter Griechenland und Spanien, lag er bei zwischen 700 und knapp mehr als 1.100 Euro monatlich. In Belgien (1.626), Deutschland (1614), Frankreich (1555), Niederlande (1.685), Irland (1.724) und Luxemburg (2.202) waren die Mindestlöhne am höchsten. (dpa/calü)

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